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Diskriminierung und Missbrauch: Apple hebt Diskussionsverbot über heikle Themen auf

Diskriminierung und Missbrauch – das waren für kurze Zeit verbotene Diskussionsthemen am Arbeitsplatz bei Apple . Das Verbot ist vom Tisch.
/ Andreas Donath
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Bestimmte Themen waren bei Apple verboten. (Bild: Generiert mit Dall-E/Andreas Donath)
Bestimmte Themen waren bei Apple verboten. Bild: Generiert mit Dall-E/Andreas Donath

Apple wird seinen Mitarbeitern nicht länger untersagen, über Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz zu sprechen, berichtet die Financial Times(öffnet im neuen Fenster) (Paywall). Nach Überprüfung von Apples Geheimhaltungsvereinbarungen, in denen die Diskussion über Arbeitsbedingungen bisher ausgeschlossen war, hat Apple diese Richtlinie zurückgezogen.

In einer Mitteilung mit dem Titel Unser Engagement für einen offenen und kollaborativen Arbeitsplatz erklärt Apple dem Bericht der Financial Times nach, dass "Mitarbeiter das Recht haben, frei über ihre Arbeitsbedingungen zu sprechen, einschließlich Belästigung und Diskriminierung."

Apples Verwendung von Verschwiegenheitsklauseln geriet in die Kritik, nachdem Cher Scarlett, eine Organisatorin der Anti-Diskriminierungskampagne #AppleToo und Apple-Mitarbeiterin, das Unternehmen verlassen hatte und es beschuldigte, "Zwangsmaßnahmen und Unterdrückungsmaßnahmen zu ergreifen, die den Missbrauch und die Belästigung von Organisatoren geschützter konzertierter Aktivitäten ermöglicht haben."

Wie Business Insider(öffnet im neuen Fenster) berichtet, behauptete Scarlett, Apple habe sie im Rahmen einer Trennungsvereinbarung daran gehindert, ausführlich über ihr Ausscheiden aus dem Unternehmen zu sprechen.

Gegen die Geheimhaltungsklauseln ging die Initiative Nia Impact Captial öffentlich vor. Die Apple-Aktionäre stimmten im März 2022 für die unabhängige Überprüfung der Klauseln.

"Wir sind begeistert, dass Apple seinen Bericht veröffentlicht hat und die Verwendung von Geheimhaltungsklauseln in Mitarbeiterverträgen beendet, sowohl im Inland als auch für internationale Mitarbeiter" , schreibt Nia Impact Capital auf Twitter (öffnet im neuen Fenster) und weist darauf hin, dass auch Freiberufler eingeschlossen seien. "Dies ist ein bahnbrechender Wandel für die Tech-Industrie."


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