Diskriminierung: KI ist nur so fair wie die Menschen

Angesichts weltweiter Proteste gegen Rassismus trennt sich etwa IBM von künstlicher Intelligenz, die Diskriminierung verfestigen kann. Das Problem liegt aber nicht in der Software, sondern in den Entwicklerteams.

Ein Bericht von Miriam Binner veröffentlicht am
Proteste gegen Diskriminierung in Boston am 10. Juni 2020
Proteste gegen Diskriminierung in Boston am 10. Juni 2020 (Bild: Keiko Hiromi/AFLO)

Die Bilder von der Trauerfeier für George Floyd sind diese Woche um die ganze Welt gegangen. Der Tod des 46-jährigen Schwarzen bei einem gewaltsamen Polizeieinsatz in den USA trieb auch in Deutschland Hunderttausende Menschen auf die Straße. Die aktuelle Lage nutzt der US-amerikanische IT-Konzern IBM für ein eigenes Zeichen gegen Rassismus: Das Unternehmen stellt die Entwicklung von Gesichtserkennungssoftware ein und will vorerst auch nicht mehr dazu forschen, wie Golem.de berichtete.


Weitere Golem-Plus-Artikel
Entlassungen bei Tech-Unternehmen: Welche Branchen zurzeit am stärksten betroffen sind
Entlassungen bei Tech-Unternehmen: Welche Branchen zurzeit am stärksten betroffen sind

Das Jahr ist von Massenentlassungen bei Tech-Unternehmen geprägt. Wir haben per Open Data analysiert, welche Branchen das besonders betrifft.
Von Felix Uelsmann


Netzwerkprotokoll: Was Admins und Entwickler über IPv6 wissen müssen
Netzwerkprotokoll: Was Admins und Entwickler über IPv6 wissen müssen

Sogar für IT-Profis scheint das Netzwerkprotokoll IPv6 oft ein Buch mit sieben Siegeln - und stößt bei ihnen nicht auf bedingungslose Liebe. Wir überprüfen die Vorbehalte in der Praxis und geben Tipps.
Von Jochen Demmer


Digitale Dienste und Märkte: Wie DSA und DMA umgesetzt werden
Digitale Dienste und Märkte: Wie DSA und DMA umgesetzt werden

Die Verordnungen über digitale Dienste und Märkte sind inzwischen in Kraft getreten. An ihrer Umsetzung können Interessenvertreter sich noch beteiligen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis


    •  /