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Diskpart: Windows 11 hebt künftig FAT-32-Limit von 32 GByte auf

Bisher ließ sich in der Windows-Kommandozeile die 32-GByte-Grenze nicht überwinden. Künftig werden 2 TByte möglich sein.
/ Oliver Nickel
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Microsoft hebt eine sehr alte Beschränkung in Diskpart auf. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)
Microsoft hebt eine sehr alte Beschränkung in Diskpart auf. Bild: Microsoft/Montage: Golem.de

Microsoft wird zum ersten Mal seit vielen Jahren Änderungen am alten FAT-32-Tool in der Windows-Shell vornehmen. Im neuen Insiderbuild 26300.8170(öffnet im neuen Fenster) können FAT-32-Laufwerke mit einer maximalen Größe von 2 TByte über die Kommandozeile erstellt werden. Das bisherige Limit dieses Features lag bei 32 GByte – ein Überbleibsel aus NT-Kernel-Anfangszeiten.

Gemeint ist das Kommandozeilentool Diskpart(öffnet im neuen Fenster), welches nun auf 2 TByte erweitert wird. Kunden müssen nun also nicht mehr Umwege benutzen, um erst anderweitig ein Laufwerk mit mehr als 32 GByte zu erstellen und dieses anschließend in das System einzubinden. Alternativ konnten Windows-User die Dateisysteme exFAT oder NTFS nutzen, die beide außerhalb von Windows nicht so gut unterstützt werden.

Windows kann 2-TByte-FAT-32-Laufwerke bereits nutzen

Dabei kann Windows Daten von FAT-32-Laufwerkem mit 2 TByte lesen und darauf schreiben, weshalb die späte Änderung für viele User praktisch sein kann. Ein größeres Laufwerkslimit ist in diesem Fall aber nicht möglich, da das Dateisystem FAT 32 nur maximal 2 TByte Kapazität pro separatem Volume unterstützt. Für größere Laufwerke gibt es Dateisysteme wie NTFS, APFS, exFAT, BTRFS und mehr.

Erste Ankündigungen, dass Microsoft das Limit von 32 GByte aufheben will, gab es schon im Sommer 2024. Der neue Dev-Build zeigt allerdings, dass Admins nicht mehr so lange warten müssen, um größere Partitionen mittels Diskpart zu erstellen. Insiderbuilds im Dev-Channel gehören allerdings zu den frühsten Builds in der Entwicklungskette. Es kann deshalb noch etwas dauern, bis alle Features auch bei allen Kunden ankommen. Üblicherweise kann von mehreren Wochen ausgegangen werden.


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