Dish: T-Mobile und Satelliten-TV-Betreiber wollen fusionieren

T-Mobile USA und Dish Network wären zusammen 64 Milliarden US-Dollar wert. Laut einem Medienbericht wollen sie fusionieren. Der Satelliten-TV-Betreiber könnte seinen Kunden durch die Fusion schnellere Internetzugänge anbieten.

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Dish (Bild: Dish Network)

Der Satelliten-TV-Betreiber Dish Network verhandelt mit T-Mobile USA über eine Fusion. Das hat das Wall Street Journal von mit der Sache vertrauten Personen erfahren. Über den Preis werde noch verhandelt. Eine Quelle meinte, die Gespräche befänden sich noch in einem frühen Stadium. Andere wollen erfahren haben, dass ein Vertrag in Kürze unterzeichnet werde. T-Mobile-Chef John Legere solle das gemeinsame Unternehmen führen, Dish-Chef Charlie Ergen den Aufsichtsrat führen.

Dish Network bietet kostenpflichtiges Satellitenfernsehen an und mit Dishnet auch Satelliteninternet mit maximal 15 MBit/s und Datenpaketen von bis zu 50 GByte. Dish-Network-Kunden können mit der Funktion Autohop Werbeeinblendungen in aufgezeichneten TV-Programminhalten überspringen. Dish Networks ist eine Ausgründung von Echostar. Der Satellitenbetreiber stellt Dish Network weiter die Kapazität bereit.

T-Mobile hat eine Marktkapitalisierung von rund 31 Milliarden US-Dollar, Dish Network ist an der Börse 33 Milliarden US-Dollar wert. T-Mobile ist der viertgrößte Mobilfunknetzbetreiber in den USA, Dish Network der zweitgrößte Satelliten-TV-Betreiber des Landes. Dish hat Milliarden US-Dollar in Mobilfunkfrequenzen investiert, aber bisher kein eigenes Netz errichtet. Durch T-Mobile könnte den Kunden ein schneller Internetzugang geboten werden.

Knapp 60 Millionen Kunden

T-Mobile hat 44,7 Millionen Kunden, Dish Network zählt 13,8 Millionen Nutzer des Satellitenfernsehens und 591.000 Internet-Zugänge. Der Deutschen Telekom gehören noch 66 Prozent an T-Mobile USA.

Die Telekom hatte ihre heutige US-Tochter einst für 28,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Als das Unternehmen in vier von fünf Jahren Gewinneinbußen verzeichnete, wurde der Ausstieg beschlossen. Doch der Verkauf an AT&T für 39 Milliarden US-Dollar scheiterte am US-Justizministerium. AT&T zahlte für den Ausstieg eine Vertragsstrafe in Höhe von drei Milliarden US-Dollar. T-Mobile baute Stellen ab und am 7. Mai 2012 gab die Telekom bekannt, dass sie vier Milliarden US-Dollar in den Netzausbau von T-Mobile USA investiere.

Danach wurde die Fusion mit dem Konkurrenten MetroPCS vollzogen. MetroPCS Communications, ehemals bekannt unter dem Namen General Wireless, betrieb das fünftgrößte Mobilfunknetzwerk in den USA und hatte im Januar 2012 9,5 Millionen Kunden.

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