Fazit

Disaster-Recovery-Szenarien sind möglich, aber technisch aufwendig und teuer. Wer sich für das Thema interessiert, sollte sich im ersten Schritt fragen, welche Teile seiner IT-Infrastruktur im Falle eines Falles wirklich über die Grenzen eines Standortes hinweg redundant sein sollen.

Stellenmarkt
  1. Assistenz IT-Leitung (m/w/d)
    NOWEDA eG Apothekergenossenschaft, Essen
  2. Systementwickler DevOps Remote Services (m/w/d)
    KHS GmbH, Dortmund
Detailsuche

Reicht ein Notbetrieb, sind Ansätze mit Cold-Standby-Anwendungen am zweiten Standort und der auf DNS basierten Umschaltung zwischen den RZs ein guter Ansatz. Wer es schneller braucht, muss auf BGP setzen und vermutlich seine gesamte RZ-Infrastruktur am zweiten Standort klonen. Auch die permanente Replikation von Daten ist dann nötig.

Selbst in einem solchen Setup ist es in den meisten Fällen allerdings keine gute Idee, auf Basis von Monitoring einen Failover zwischen Standorten automatisch zu initiieren. Einerseits ist ein späterer Failback nämlich mit Arbeit verbunden und andererseits sind viele Monitoring-Meldungen falscher Alarm. Die sinnvolle Überwachung mehrerer Standorte ist nämlich ebenso wie das im Hintergrund genutzte Netzwerk-Setup nicht trivial.

Anders stellt sich die Sache übrigens dar, wenn man bereits in der Cloud ist. Hier stehen in allen großen Public Clouds mehrere physische Regionen bereit, in denen man seinen Workload ausrollen kann. Der muss dafür aber entsprechend vorbereitet sein, etwa müssen die Nutzdaten ebenfalls irgendwie synchronisiert werden. AWS, Azure & Co. bieten hier eine Vielzahl von Möglichkeiten, deren ausführliche Betrachtung den Rahmen dieses Artikels aber sprengen würde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 BGP zieht IP-Adressen um
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kanadische Polizei
Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
Artikel
  1. Blender Foundation: Blender 3.0 ist da
    Blender Foundation
    Blender 3.0 ist da

    Die freie 3D-Software Blender bekommt ein Update - wir haben es uns angesehen.
    Von Martin Wolf

  2. 4 Motoren und 4-Rad-Lenkung: Tesla aktualisiert Cybertruck
    4 Motoren und 4-Rad-Lenkung
    Tesla aktualisiert Cybertruck

    Tesla-Chef Elon Musk hat einige Änderungen am Cybertruck angekündigt. Der elektrische Pick-up-Truck wird mit vier Motoren ausgerüstet.

  3. DSIRF: Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner
    DSIRF
    Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner

    Deutsche Behörden sind mit mehreren Staatstrojaner-Herstellern im Gespräch. Nun ist ein weiterer mit Sitz in Wien bekanntgeworden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: SanDisk Ultra 3D 1 TB 77€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) • Sharkoon PureWriter RGB 44,90€ • Corsair K70 RGB MK.2 139,99€ • 2x Canton Plus GX.3 49€ • Gaming-Monitore günstiger (u. a. Samsung G3 27" 144Hz 219€) [Werbung]
    •  /