Dirt Rally 2.0 im Test: Extra, extra gut

Seit dem Eintreffen der Testversionen von Dirt Rally 2.0 haben wir fast so viel Zeit mit der Recherche und dem Konsum von Echtwelt-Rallye verbracht wie mit dem neuen Rennspiel von Codemasters selbst. Das spricht für den Titel. Dirt Rally 2.0 ist zwar keine bis ins letzte Detail genaue Simulation, schafft es aber dennoch, nah genug an der Realität zu sein, um den Spieler tief in den Rallye-Kosmos mit seinen Haarnadelkurven, Kuppen und knallenden Auspuffen zu saugen.
Anders als das erste Dirt Rally von 2015 gelingt Codemasters bei Teil 2 der Spagat aus Zugänglichkeit und anspruchsvoller Simulation besser. Im ersten Dirt Rally fuhr häufig ein PC-gesteuerter Gegner vorne eine extrem gute Zeit, während wir mit Müh und Not unter die Top 3 kamen, um weitere noch schwierigere Stufen freizuschalten. Im Herzstück des Spiels, dem Karrieremodus, fahren wir nun von Beginn an beispielsweise im Lancia Fulvia HF um Platz 1 mit. Insgesamt bietet Dirt Rally 2.0 knapp 50 Fahrzeuge aus den Sechzigern bis heute. Der Mix ist von Codemasters gut gewählt.