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Dirk Hohndel: Intels langjähriger Open-Source-Chef hört auf

Nach 15 Jahren bei Intel verlässt dessen Open-Source-Technikchef Dirk Hohndel das Unternehmen. Hohndel zieht eine positive Bilanz und suche nun nach neuen Herausforderungen. Gründe für seinen Rückzug nennt Hohndel nicht.
/ Sebastian Grüner
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Dirk Hohndel (l.) im Gespräch mit Linus Torvalds (Bild: Krd/Wikimedia)
Dirk Hohndel (l.) im Gespräch mit Linus Torvalds Bild: Krd/Wikimedia / CC-BY-SA 4.0

"Ich gehe, um neue Herausforderungen zu suchen" , mit diesen eher zurückhaltenden Worten gibt Dirk Hohndel bekannt(öffnet im neuen Fenster) , dass er seine Position bei Intel aufgibt. Hohndel war bis zu seinem Rückzug Technikchef der Linux- und Open-Source-Sparte des Unternehmens. Er war 15 Jahre für Intel tätig.

Seine Arbeit bei Intel und die mit seinem Team umgesetzten Erfolge bewertete Hohndel sehr positiv. Noch zur Zeit seines Einstiegs im Jahr 2001 habe Intel nur sehr wenig zur Open-Source-Community beigetragen und sei von der Linux-Community als nicht besonders großartig wahrgenommen worden.

Große Open-Source-Erfahrung

Mittlerweile bringe sich Intels Open Source Technology Center aber in viele verschiedene Projekte ein. Von den Interna des Linux-Kernels, seltsamen Grafikproblemen, Cluster-Verwaltung, Virtualisierung, Cloud und Firmware bis hin zu unterschiedlichen Werkzeugen verfüge das nun ehemalige Team von Hohndel über führende Experten, die an den genannten Dingen arbeiteten.

Hohndel ist seit mehr als 20 Jahren im Linux- und Open-Source-Geschäft tätig. Vor seiner Arbeit bei Intel war er Technikchef des Linux-Distributors Suse. Innerhalb der Linux-Community ist er vielen auch als enger Freund von Linus Torvalds bekannt, mit dem er unter anderem Interviews auf der Linux-Con führt, die als Kamingespräch angekündigt werden. Hohndel ist darüber hinaus für das Open-Source-Tauchlog Subsurface verantwortlich.

Details zu künftigen Plänen oder gar einem neuen Arbeitgeber nennt Hohndel noch nicht. Er werde der Community aber auf jeden Fall treu bleiben. Das gelte sowohl online und als auch auf Konferenzen.


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