Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera im TestBild:
Nina Völkel/Golem.de
Wir haben Ikeas neuen Smart-Home-Hub namens Dirigera getestet und sind überrascht, dass sogar vier Monate nach dem Verkaufsstart noch so viel im Argen liegt. Technisch macht die Hardware einen guten Eindruck, aber bei der Software hat Ikea noch viel Arbeit vor sich. Dabei ist der Smart-Home-Hub von Ikea längst nicht mehr das Schnäppchen wie seinerzeit das Vorgängermodell.
Ikeas Smart-Home-Hub löst das bisherige Trådfri-Gateway des schwedischen Möbelhauses ab. Regulär verfügbar ist das alte Gateway bei Ikea schon länger nicht mehr. Wenn überhaupt, gibt es nur noch Restbestände in den Möbelhausfilialen. In den vergangenen Jahren wurde der Verkaufspreis des Trådfri-Gateway mehrfach verändert, einige Zeit gab es den Hub für 20 Euro, am Ende lag der Preis bei 40 Euro.
Selbst mit 40 Euro bot Ikea einen vergleichsweise preiswerten Smart-Home-Hub. Das ändert sich mit dem Dirigera deutlich, der 60 Euro kostet und damit zum gleichen Listenpreis wie etwa die beliebte Philips-Hue-Bridge von Signify angeboten wird. Die Philips-Hue-Bridge gibt es im Handel allerdings meist deutlich günstiger als zum Listenpreis.
Dirigera-Hub mit geringem Funktionsumfang
Der höhere Preis des Ikea-Hubs lässt Kunden zu Recht erwarten, dass er einen vergleichbaren Funktionsumfang bietet wie etwa die Hue-Bridge. Vor allem zum Verkaufsstart enttäuschte der Dirigera jedoch. So wurden etwa nur wenige Funktionen der hauseigenen Shortcut-Buttons geboten; die entsprechenden Funktionen wurden erst zwei Monate später nachgereicht.
Nach vier Monaten ist die Situation nur wenig besser. Das gesamte Produkt vermittelt weiterhin den Eindruck, dass es vorzeitig auf den Markt gebracht wurde und noch gar nicht fertig ist. Der Dirigera-Hub besitzt ein WLAN-Modul, aber nutzbar ist es nicht. Es gibt keine Möglichkeit, den Hub drahtlos mit dem Router zu verbinden. Wie beim Vorgängermodell muss der Hub per Ethernet-Kabel mit dem Internet verbunden werden.
Auf Hilfeseiten gibt Ikea an, dass der Hub "in der Nähe des Wi-Fi Routers positioniert werden" müsse, "da er mit einem Netzwerkkabel verbunden werden muss" . Das ist technisch nicht ganz korrekt, denn die Aufstellung in der Nähe des Routers ist nur dann erforderlich, wenn abgesehen vom Router keine Heimnetzwerk-Installation vorhanden ist. Ansonsten kann der Hub auch weit weg vom Router aufgestellt werden, sofern eine Kabelverbindung mit dem Internet besteht.
Dirigera-Hub hat ein WLAN-Modul - aber es ist nicht nutzbar
Wir haben bei Ikea nachgefragt, ob es später einmal eine WLAN-Anbindung geben wird. Derzeit gibt es bei Ikea keinen Plan, das WLAN-Modul zur Anbindung an den Router zu verwenden.
Bild 1/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 2/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 3/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 4/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 5/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 9/33: Dirigera wird mit USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 10/33: Dirigera wird mit Netzteil, USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 11/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 12/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 13/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 14/33: Ikeas Smart-Home-App hat virtuelle Räume. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 15/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 16/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 17/33: Am Icon der Gruppe ist nicht erkennbar, ob alle Geräte eingeschaltet sind. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 18/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 19/33: Die Lampeneinstellungen in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 20/33: Ikeas Smart-Home-App bindet Sonos-Lautsprecher ein. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 21/33: Beim Wechsel der Ikea-Symfonisk-Fernbedienung kommt es zu Darstellungsfehlern in der App. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 22/33: In der Smart-Home-App wird der Batteriestatus der Symfonisk-Fernbedienung angezeigt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 23/33: Die Symfonisk-Fernbedienung erhält gerade ein Update - wie lange es dauert, bleibt unklar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 24/33: Einstellungen für die Osram-Steckdose in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 25/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 26/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 27/33: Geräteübersicht in der Smart-Home-App von Ikea (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 29/33: Innerhalb von Szenen lässt sich eine Zeitsteuerung festlegen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 30/33: Erst seit einem Update vom 1. März 2023 lässt sich eine Uhrzeit als Endzeit für eine Szene mit Zeitsteuerung bestimmen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 31/33: Hier gibt es Informationen zum Smart-Home-Hub. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 32/33: In den Hub-Einstellungen ist die Konfiguration für das Einschaltverhalten von Lampen versteckt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Ikea will für Dirigera bis Ende Juni 2023 ein Update anbieten, mit dem der Hub Matter unterstützen wird, wie das Unternehmen auf Nachfrage erklärte. Auf den Produktseiten der Ikea-Webseite erfahren Kunden davon nichts. Ebenfalls bis Ende Juni 2023 soll es möglich sein, per Fernzugriff von unterwegs auf Dirigera zuzugreifen. Auch darüber informiert Kunden auf der Produktseite nicht. Bei der Hue-Bridge ist so eine Basisfunktion seit langem selbstverständlich, über die Nutzer von unterwegs auf die Bridge zugreifen können.
Bild 1/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 2/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 3/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 4/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 5/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 9/33: Dirigera wird mit USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 10/33: Dirigera wird mit Netzteil, USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 11/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 12/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 13/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 14/33: Ikeas Smart-Home-App hat virtuelle Räume. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 15/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 16/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 17/33: Am Icon der Gruppe ist nicht erkennbar, ob alle Geräte eingeschaltet sind. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 18/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 19/33: Die Lampeneinstellungen in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 20/33: Ikeas Smart-Home-App bindet Sonos-Lautsprecher ein. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 21/33: Beim Wechsel der Ikea-Symfonisk-Fernbedienung kommt es zu Darstellungsfehlern in der App. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 22/33: In der Smart-Home-App wird der Batteriestatus der Symfonisk-Fernbedienung angezeigt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 23/33: Die Symfonisk-Fernbedienung erhält gerade ein Update - wie lange es dauert, bleibt unklar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 24/33: Einstellungen für die Osram-Steckdose in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 25/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 26/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 27/33: Geräteübersicht in der Smart-Home-App von Ikea (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 29/33: Innerhalb von Szenen lässt sich eine Zeitsteuerung festlegen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 30/33: Erst seit einem Update vom 1. März 2023 lässt sich eine Uhrzeit als Endzeit für eine Szene mit Zeitsteuerung bestimmen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 31/33: Hier gibt es Informationen zum Smart-Home-Hub. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 32/33: In den Hub-Einstellungen ist die Konfiguration für das Einschaltverhalten von Lampen versteckt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Besitzern eines Trådfri-Gateways macht Ikea es besonders schwer, zum Dirigera-Hub zu wechseln, denn es gibt keine Möglichkeit, Einstellungen des Trådfri-Gateway zum neuen Hub zu übertragen. Es gibt von Ikea auch keine Pläne, eine solche Funktion irgendwann einmal zur Verfügung stellen. Wer viele Smart-Home-Geräte besitzt und entsprechend viele Einstellungen daran vorgenommen hat, muss für den Wechsel einige Stunden einplanen.
Wir haben uns angeschaut, was mit dem Dirigera-Hub funktioniert.
Der Dirigera-Hub im Einsatz
Für den Dirigera-Hub entwickelte Ikea eine neue App, die es für Android und iOS gibt. Wie beim Vorgängermodell gibt es keine App für Amazons Fire-Tablet. Bei der neuen App fehlen viele Funktionen, die heutzutage selbstverständlich sein sollten: Es gibt keinen Dark-Modus und es lassen sich keine Widgets auf dem Startbildschirm ablegen. Auf Tablets kann die App nur im Hochformat verwendet werden, es gibt keine Querformatunterstützung. Es ist unklar, ob diese Basisfunktionen noch nachgereicht werden.
Die Anmeldung von Smart-Home-Geräten nach dem Zigbee-Standard am Dirigera-Hub lief in unserem Test ohne Probleme. Wir banden aus dem Ikea-Sortiment eine smarte Lampe sowie eine smarte Steckdose ein. Die Installation der Ikea-eigenen Produkte ist dabei besonders bequem. Während der Einrichtung wird in der App in einem Video gezeigt, was zu tun ist.
Anders sieht es aus, wenn Zigbee-Geräte anderer Hersteller eingebunden werden: Es fängt damit an, dass Ikea in seiner App keinen Hinweis darauf gibt, dass dies überhaupt möglich ist. Selbst auf Nachfrage gab Ikea keine Erklärung dazu, welche Schritte in der App nötig sind, um ein Zigbee-Produkt eines anderen Herstellers einzubinden.
Fremdgeräte lassen sich einbinden
Wir wollten eine smarte Steckdose von Osram mit dem Dirigera-Hub verbinden und wählten in der App den Bereich zum Hinzufügen einer Steckdose. Allerdings gibt es keinen Eintrag, um Nicht-Ikea-Produkte hinzufügen. Dabei ist es so einfach: Der Kopplungsvorgang muss schlicht im Hub aktiviert werden, indem ein beliebiges Smart-Home-Gerät aus der Liste ausgewählt wird.
Welches Gerät in der App gewählt wird, ist egal. Als wir eine smarte Lampe verbinden wollten und der Hub die Osram-Steckdose gefunden hatte, wurde diese korrekt als smarte Steckdose eingebunden. Bei der Steuerung von Fremdprodukten gab es bei uns keine Auffälligkeiten. Wir konnten alles machen, was auch mit den Smart-Home-Geräten von Ikea möglich ist.
In der App gibt es virtuelle Räume
Die neue Smart-Home-App ist gut strukturiert. Es können digitale Räume erstellt werden, um darin die Smart-Home-Geräte für eine bequeme Steuerung zu vereinen. Gut gelöst: Wir können die Smart-Home-Geräte innerhalb von Räumen direkt vom Startbildschirm der App ein- oder ausschalten.
Bild 1/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 2/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 3/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 4/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 5/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 9/33: Dirigera wird mit USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 10/33: Dirigera wird mit Netzteil, USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 11/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 12/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 13/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 14/33: Ikeas Smart-Home-App hat virtuelle Räume. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 15/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 16/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 17/33: Am Icon der Gruppe ist nicht erkennbar, ob alle Geräte eingeschaltet sind. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 18/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 19/33: Die Lampeneinstellungen in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 20/33: Ikeas Smart-Home-App bindet Sonos-Lautsprecher ein. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 21/33: Beim Wechsel der Ikea-Symfonisk-Fernbedienung kommt es zu Darstellungsfehlern in der App. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 22/33: In der Smart-Home-App wird der Batteriestatus der Symfonisk-Fernbedienung angezeigt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 23/33: Die Symfonisk-Fernbedienung erhält gerade ein Update - wie lange es dauert, bleibt unklar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 24/33: Einstellungen für die Osram-Steckdose in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 25/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 26/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 27/33: Geräteübersicht in der Smart-Home-App von Ikea (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 29/33: Innerhalb von Szenen lässt sich eine Zeitsteuerung festlegen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 30/33: Erst seit einem Update vom 1. März 2023 lässt sich eine Uhrzeit als Endzeit für eine Szene mit Zeitsteuerung bestimmen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 31/33: Hier gibt es Informationen zum Smart-Home-Hub. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 32/33: In den Hub-Einstellungen ist die Konfiguration für das Einschaltverhalten von Lampen versteckt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Wenn in einem solchen digitalen Raum zwei smarte Steckdosen eingebunden sind, werden sie automatisch zu einer Gruppe zusammengefasst. Das lässt sich leider nicht abschalten und es gibt auch keine Möglichkeit, diese Gruppe aufzulösen. Wenn wir nur eine der Steckdose ein- oder ausschalten wollen, müssen wir deutlich mehr klicken, weil wir immer erst die Gruppe öffnen müssen.
Wenn verschiedene smarte Steckdosen nicht in einer Gruppe zusammengefasst werden sollen, um diese bequemer einzeln schalten zu können, müssen Nutzer sie in einen anderen virtuellen Raum verschieben. Das ist zwar alles andere als elegant, aber es gibt immerhin eine Zwischenlösung. Für uns ist nicht ersichtlich, warum diese automatische Gruppierung nicht angepasst werden kann.
Bei der Lampensteuerung mittels normalen Wandschalters gibt es keine Sonderfunktionen. Hier wünschten wir, Ikea würde sich mehr von Wiz (g+) abschauen.
Ikea hat Unzulänglichkeiten bei Zeitsteuerung korrigiert
Anders als etwa beim Hue-System gibt es bei Ikea keinen gesonderten Bereich mit Optionen zur Zeitsteuerung. In der Ikea-Welt können Szenen angelegt werden, für die sich eine Zeitsteuerung festlegen lässt. Das passiert in den Einstellungen der jeweiligen Szenen. In anderen Smart-Home-Welten gibt es gesonderte Bereiche, in denen Zeitsteuerungen angelegt werden.
Im Laufe unseres Tests aktualisierte Ikea die Smart-Home-App und korrigierte damit einen ziemlich peinlichen Fehler: Vor dem Update war es nicht möglich, bei der Zeitsteuerung eine feste Uhrzeit für das Ende einer Szene einzugeben. Stattdessen konnte nur eine Dauer bestimmt werden, die durfte allerdings nicht länger als 11 Stunden und 59 Minuten sein.
Bild 1/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 2/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 3/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 4/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 5/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 9/33: Dirigera wird mit USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 10/33: Dirigera wird mit Netzteil, USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 11/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 12/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 13/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 14/33: Ikeas Smart-Home-App hat virtuelle Räume. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 15/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 16/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 17/33: Am Icon der Gruppe ist nicht erkennbar, ob alle Geräte eingeschaltet sind. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 18/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 19/33: Die Lampeneinstellungen in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 20/33: Ikeas Smart-Home-App bindet Sonos-Lautsprecher ein. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 21/33: Beim Wechsel der Ikea-Symfonisk-Fernbedienung kommt es zu Darstellungsfehlern in der App. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 22/33: In der Smart-Home-App wird der Batteriestatus der Symfonisk-Fernbedienung angezeigt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 23/33: Die Symfonisk-Fernbedienung erhält gerade ein Update - wie lange es dauert, bleibt unklar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 24/33: Einstellungen für die Osram-Steckdose in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 25/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 26/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 27/33: Geräteübersicht in der Smart-Home-App von Ikea (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 29/33: Innerhalb von Szenen lässt sich eine Zeitsteuerung festlegen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 30/33: Erst seit einem Update vom 1. März 2023 lässt sich eine Uhrzeit als Endzeit für eine Szene mit Zeitsteuerung bestimmen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 31/33: Hier gibt es Informationen zum Smart-Home-Hub. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 32/33: In den Hub-Einstellungen ist die Konfiguration für das Einschaltverhalten von Lampen versteckt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Der Fehler bestand mindestens einige Wochen. Seit dem Update der App vom 1. März 2023 kann nun eine Uhrzeit für das Ende einer Szenen-Zeitsteuerung festgelegt werden. Auch an dieser Stelle fällt die mangelhafte Qualität der Software rund um den Dirigera-Hub auf. So ein Fehler müsste innerhalb weniger Stunden behoben werden und darf nicht tage- oder gar wochenlang unkorrigiert bleiben. Und eigentlich gehört so ein Fehler in kein Produkt, das bei Kunden im Einsatz ist.
Mit dem Update wurde auch eine neue Funktion hinzugefügt, die Kunden bereits zur Markteinführung hätten erwarten dürfen.
Mit Updates erhält der Dirigera-Hub neue Funktionen
Seit dem Update vom 1. März 2023 kann festgelegt werden, was mit Lampen passieren soll, falls es einen Stromausfall gibt. Ohne die Einstellung schalten sich diese immer ein. Ist man also etwa auf Reisen und es gibt zu Hause einen Stromausfall, bleiben die Lampen die ganze Zeit eingeschaltet.
Die passende Einstellung ist - etwas umständlich - nicht etwa bei den Lampeneinstellungen zu finden, sondern in der Gerätekonfiguration des Hub.
Diese Einstellung zum Einschaltverhalten kann nur für Lampen vorgenommen werden, schaltbare Steckdosen sind davon ausgenommen. Das Einschaltverhalten gilt nicht nur bei Stromausfällen, sondern immer, wenn für ein Leuchtmittel der Wandschalter für die Lampe betätigt wird. Wenn die smarte Lampe in der App abgeschaltet wurde und die Lampeneinstellung eine Aktivierung nach einem Stromausfall verhindert, kann die Lampe mit dem normalen Wandschalter nicht mehr eingeschaltet werden.
Dirigera unterstützt kein Sonos S1 mehr
Eine Besonderheit in der Smart-Home-Welt: Sowohl das Trådfri-Gateway als auch der neue Dirigera-Hub bieten eine Anbindung an Sonos- und damit auch Symfonisk-Lautsprecher. Ikea arbeitet bei smarten Lautsprechern eng mit Sonos zusammen (g+) . Anders als Sonos bietet Ikea Fernbedienungen für Sonos-kompatible Lautsprecher. Auf Nachfrage von Golem.de erklärte Ikea, dass Dirigera nur noch mit Sonos-Produkten funktioniert, wenn diese mit Sonos S2 laufen. Produkte mit Sonos S1 lassen sich mit Dirigera nicht koppeln - auf der Dirigera-Produktseite erfahren Kunden darüber nichts; es wird nirgends von Ikea erwähnt.
Bild 1/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 2/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 3/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 4/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 5/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 9/33: Dirigera wird mit USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 10/33: Dirigera wird mit Netzteil, USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 11/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 12/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 13/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 14/33: Ikeas Smart-Home-App hat virtuelle Räume. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 15/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 16/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 17/33: Am Icon der Gruppe ist nicht erkennbar, ob alle Geräte eingeschaltet sind. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 18/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 19/33: Die Lampeneinstellungen in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 20/33: Ikeas Smart-Home-App bindet Sonos-Lautsprecher ein. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 21/33: Beim Wechsel der Ikea-Symfonisk-Fernbedienung kommt es zu Darstellungsfehlern in der App. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 22/33: In der Smart-Home-App wird der Batteriestatus der Symfonisk-Fernbedienung angezeigt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 23/33: Die Symfonisk-Fernbedienung erhält gerade ein Update - wie lange es dauert, bleibt unklar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 24/33: Einstellungen für die Osram-Steckdose in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 25/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 26/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 27/33: Geräteübersicht in der Smart-Home-App von Ikea (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 29/33: Innerhalb von Szenen lässt sich eine Zeitsteuerung festlegen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 30/33: Erst seit einem Update vom 1. März 2023 lässt sich eine Uhrzeit als Endzeit für eine Szene mit Zeitsteuerung bestimmen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 31/33: Hier gibt es Informationen zum Smart-Home-Hub. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 32/33: In den Hub-Einstellungen ist die Konfiguration für das Einschaltverhalten von Lampen versteckt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Wir testeten den Dirigera-Hub mit der Symfonisk-Fernbedienung der ersten Generation (g+) . Mit der nicht mehr von Ikea angebotenen alten Symfonisk-Fernbedienung ist es möglich, die Lautstärke mit einem Dreh zu regulieren. Damit können wir auch große Lautstärkesprünge sehr schnell erledigen. Bei der Symfonisk-Fernbedienung der zweiten Generation lässt Ikea genau diese praktische Besonderheit weg. Deswegen finden wir die neue Symfonisk-Fernbedienung weniger nützlich. Aus unserer Sicht ist ein Drehrad noch immer die beste Steuerungsmöglichkeit für eine Lautstärkeregulierung.
Symfonisk-Fernbedienung für Sonos-Lautsprecher
Die Integration der Symfonisk-Fernbedienung ist so unkompliziert wie beim Trådfri-Gateway: Sobald die Fernbedienung mit dem Hub verbunden ist und alle im Haushalt befindlichen Sonos-kompatiblen Lautsprecher in den Dirigera-Hub integriert wurden, kann die Fernbedienung jederzeit mit dem gewünschten Lautsprecher verbunden werde. Der Dialog zur Änderung hat Darstellungsfehler, Texte werden überlagert und sind nur schwer zu lesen.
Die Symfonisk-Fernbedienung kann bedauerlicherweise nicht direkt mit den Sonos-Lautsprechern verbunden werden. Die Reichweite der Fernbedienung hängt auch von der Smart-Home-Installation ab. Wenn nur wenige andere Zigbee-Geräte im Einsatz sind, kann es etwa in einem Haus mit mehreren Etagen passieren, dass sich nur in einer Etage die Sonos-Lautsprecher mit der Fernbedienung steuern lassen: die Etage, in der sich der Hub befindet.
Bild 1/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 2/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 3/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 4/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 5/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 9/33: Dirigera wird mit USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 10/33: Dirigera wird mit Netzteil, USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 11/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 12/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 13/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 14/33: Ikeas Smart-Home-App hat virtuelle Räume. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 15/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 16/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 17/33: Am Icon der Gruppe ist nicht erkennbar, ob alle Geräte eingeschaltet sind. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 18/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 19/33: Die Lampeneinstellungen in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 20/33: Ikeas Smart-Home-App bindet Sonos-Lautsprecher ein. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 21/33: Beim Wechsel der Ikea-Symfonisk-Fernbedienung kommt es zu Darstellungsfehlern in der App. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 22/33: In der Smart-Home-App wird der Batteriestatus der Symfonisk-Fernbedienung angezeigt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 23/33: Die Symfonisk-Fernbedienung erhält gerade ein Update - wie lange es dauert, bleibt unklar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 24/33: Einstellungen für die Osram-Steckdose in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 25/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 26/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 27/33: Geräteübersicht in der Smart-Home-App von Ikea (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 29/33: Innerhalb von Szenen lässt sich eine Zeitsteuerung festlegen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 30/33: Erst seit einem Update vom 1. März 2023 lässt sich eine Uhrzeit als Endzeit für eine Szene mit Zeitsteuerung bestimmen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 31/33: Hier gibt es Informationen zum Smart-Home-Hub. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 32/33: In den Hub-Einstellungen ist die Konfiguration für das Einschaltverhalten von Lampen versteckt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
In der neuen Smart-Home-App gibt es immer wieder flapsige Sprüche, die uns nicht gefallen und die wir als unpassend empfinden. Nachdem wir eine Lampe mit Dirigera verbunden habe, hieß es in der App: "Du bist heute aber besonders helle." In den Einstellungen zum Einschaltverhalten heißt eine Option: "Erholt Euch nach einem Stromausfall." Wer das lustig findet, kann sich darüber freuen und schmunzeln.
Dirigera-Hub könnte im Alltag zuverlässiger sein
In Internetforen berichten viele Nutzer von Problemen mit der Zuverlässigkeit des alten Trådfri-Gateway und dass sie bereits zum Dirigera-Hub gewechselt sind. Dabei sollen Probleme bei der Zuverlässigkeit nun nicht mehr vorkommen. Zumindest in diesem Punkt scheint der Dirigera-Hub also eine Verbesserung im Vergleich zum Vorgängermodell zu sein. Wer mit dem bisherigen Gateway Probleme hat, könnte dem Dirigera-Hub eine Chance geben. Dabei muss einem aber klar sein, dass der neue Hub nach wie vor unfertig wirkt.
Wer noch ein Trådfri-Gateway verwendet und den Ikea-Luftqualitätssensor Vindstyrka nutzen will, muss zum Dirigera-Hub wechseln, weil das alte Smart-Home-Gateway nicht unterstützt wird. Laut Hersteller wurde der Luftqualitätssensor gezielt für die neue Smart-Home-App von Ikea entwickelt. Als Grund wird genannt, dass Ikea nur in dieser App verschiedene Luftverschmutzungsgrade anzeigen kann.
Beim Dirigera-Hub werden Updates immer automatisch ohne Aktion des Kunden vorgenommen. Es gibt in der App keine Möglichkeit, automatische Updates zu unterbinden. Zudem ist es nicht möglich, Updates bei Bedarf manuell aus der App heraus anzustoßen. Hier wünschen wir uns mehr Einflussmöglichkeiten, zumal es in der Vergangenheit mit dem alten Gateway immer wieder vorkam, dass Updates fehlerhaft waren. Daher wäre es für Kunden gut, solche Updates zeitweise überspringen zu können.
Ikea Dirigera im Test - Verfügbarkeit und Fazit
Ikea bietet den Smart-Home-Hub Dirigera(öffnet im neuen Fenster) für 60 Euro an. Zum Vergleich: Der erste Smart-Home-Hub von Ikea namens Trådfri-Gateway kam für 30 Euro auf den Markt und wurde später fast zwei Jahre lang für 20 Euro angeboten. Im März 2022 wurde der Preis auf 40 Euro angehoben, seit einigen Monaten ist das Gateway bei Ikea nicht mehr verfügbar.
Das Trådfri-Gateway von Ikea war auch deswegen so beliebt, weil es lange Zeit zu einem vergleichsweise niedrigen Preis angeboten wurde. Beim Dirigera fällt dieser Vorteil nicht nur weg, sondern wird sogar ins Gegenteil verkehrt - die Konkurrenz verkauft ihre Smart-Home-Hubs zumindest im Handel zum Teil deutlich preiswerter.
Dirigera vermittelt vor allem den Eindruck, dass das Produkt verfrüht auf den Markt gebracht wurde. Viele Funktionen fehlen auch vier Monate nach dem Verkaufsstart. Dazu gehören Funktionen wie der Fernzugriff oder die Unterstützung von Matter, die frühestens in einigen Monaten angeboten werden sollen.
Besonders ärgerlich für alle Besitzer des Trådfri-Gateway: Es fehlt eine Migrations-Funktion und es gibt auch keine Pläne bei Ikea, so eine Basisfunktion anzubieten. Beim Wechsel zum Dirigera gehen alle bisherigen Einstellungen verloren. Alle Geräte müssen neu gekoppelt und alle Szenen neu angelegt werden.
Der ganze Aufwand bringt keine substanziellen Verbesserungen, wenn man nicht von Ausfällen des alten Gateway betroffen ist oder ganz neue Smart-Home-Geräte von Ikea nutzt. Immerhin ist die neue App gut strukturiert und die Anordnung der Smart-Home-Komponenten übersichtlich. Die automatische und nicht abschaltbare Gruppierung smarter Geräte kann allerdings unpraktisch sein.
Die neue Smart-Home-App von Ikea kennt keinen Dark-Modus und kann auf Tablets nicht im Querformat verwendet werden. Beides mögen keine gravierenden Nachteile sein, sie zeigen aber, wie lieblos das Thema von Ikea behandelt wird. Die Integration neuer Smart-Home-Geräte von Ikea selbst ist sehr gut gelöst. Ärgerlich ist, dass die Integration von Smart-Home-Geräten anderer Anbieter in der App nicht einmal als Möglichkeit erwähnt und nirgends erklärt wird.
Bild 1/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 2/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 3/33: Smart-Home-Hub Dirigera (Bild: Ikea)
Bild 4/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 5/33: Ikeas Smart-Home-Hub Dirigera mit smarter Steckdose und smarter Lampe (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 9/33: Dirigera wird mit USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 10/33: Dirigera wird mit Netzteil, USB-Kabel und Netzwekkabel geliefert. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 11/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 12/33: Dirigera mit Smart-Home-Lampe und Netzwekkabel (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Bild 13/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 14/33: Ikeas Smart-Home-App hat virtuelle Räume. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 15/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 16/33: Smarte Steckdosen werden zu einer Gruppe zusammengefasst - das ist nicht abschaltbar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 17/33: Am Icon der Gruppe ist nicht erkennbar, ob alle Geräte eingeschaltet sind. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 18/33: Ikeas Smart-Home-App zeigt eingeschaltete Geräte in den virtuellen Räumen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 19/33: Die Lampeneinstellungen in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 20/33: Ikeas Smart-Home-App bindet Sonos-Lautsprecher ein. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 21/33: Beim Wechsel der Ikea-Symfonisk-Fernbedienung kommt es zu Darstellungsfehlern in der App. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 22/33: In der Smart-Home-App wird der Batteriestatus der Symfonisk-Fernbedienung angezeigt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 23/33: Die Symfonisk-Fernbedienung erhält gerade ein Update - wie lange es dauert, bleibt unklar. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 24/33: Einstellungen für die Osram-Steckdose in der Smart-Home-App (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 25/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 26/33: In dieser Übersicht kann die Zuordnung der Symfonisk-Fernbedienung zu Sonos-Lautsprechern geändert werden. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 27/33: Geräteübersicht in der Smart-Home-App von Ikea (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 29/33: Innerhalb von Szenen lässt sich eine Zeitsteuerung festlegen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 30/33: Erst seit einem Update vom 1. März 2023 lässt sich eine Uhrzeit als Endzeit für eine Szene mit Zeitsteuerung bestimmen. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 31/33: Hier gibt es Informationen zum Smart-Home-Hub. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Bild 32/33: In den Hub-Einstellungen ist die Konfiguration für das Einschaltverhalten von Lampen versteckt. (Bild: Ikea/Screenshot: Golem.de)
Wer bereits ein Trådfri-Gateway besitzt, hat derzeit kaum einen Grund, auf Dirigera zu wechseln. Mit dem Luftqualitätssensor Vindstyrka hat Ikea ein erstes Produkt auf dem Markt, das sich nicht mehr mit dem Trådfri-Gateway nutzen lässt, sondern den Dirigera-Hub benötigt. Ikea wird weitere Smart-Home-Geräte ins Sortiment nehmen, die ebenfalls nicht mehr mit dem Trådfri-Gateway genutzt werden können.
Auf der anderen Seite wurde der Funktionsumfang im Zusammenspiel mit Sonos-Produkten beschränkt. Wer noch ältere Sonos-Lautsprecher auf Basis von Sonos S1 nutzt, kann diese nicht mehr über Dirigera ansprechen. Das bleibt dem alten Trådfri-Gateway vorbehalten - diese Kundengruppe muss also beim alten Smart-Home-Hub von Ikea bleiben. Es ist schade, dass Ikea mit der Preiserhöhung bei den Smart-Home-Hubs die Sonderstellung aufgibt, einen vergleichsweise preiswerten Smart-Home-Hub im Sortiment zu haben.