DirectX-11: AMD möchte Catalyst-Treiber im CPU-Limit beschleunigen
Einer im 3D-Center(öffnet im neuen Fenster) verlinkten Stellenausschreibung bei Linkedin zufolge sucht AMD nach einem CPU Performance Engineer(öffnet im neuen Fenster). Der neue Mitarbeiter soll den Catalyst-Grafiktreiber für Radeon-Karten darauf optimieren, eine höhere Leistung im CPU-Limit zu erreichen. Nvidia hat hier bereits Vorarbeit geleistet, während sich AMD auf die Mantle-Schnittstelle konzentrierte.
Mit einem CPU-Limit in Spielen sind Szenen oder Einstellungen gemeint, bei denen die Prozessorgeschwindigkeit die Bilder pro Sekunde bestimmt, und die Grafikkarte auf Daten von der CPU warten muss. Sowohl Mantle als auch DirectX-12 gehen dieses Problem durch einen verringerten Overhead an, unter DirectX-11 muss der Hersteller den Code für jedes Spiel optimieren.

Nvidia hat dies bei recht vielen Titeln der vergangenen Monate getan – beispielsweise bei Dying Light oder Watch Dogs. Nutzer schwächerer Prozessoren oder solche, die mit einem 144-Hz-Bildschirm spielen, erhalten mit einer Geforce-Karte in DX11-Spielen mehr Bilder pro Sekunde, da hier oft die CPU den limitierenden Faktor darstellt und nicht die Grafikkarte. Das ist doppelt ärgerlich, da AMDs schnellste Prozessoren in Spielen nur auf dem Niveau von Intels Mittelklasse sind und Käufer eines reinen AMDs-Systems erst recht benachteiligt werden.
Zuletzt zeigte sich AMDs schlechtes Abschneiden beim Vorabtest von DX12 in Star Swarm: Der Leistungszuwachs im CPU-Limit ist ausgehend von DX11 bei Nvidia deutlich geringer, da mehr Optimierungen vorhanden sind.
AMDs CPU Performance Engineer soll mit der CPU- und GPU-Abteilung sowie Spielestudios zusammenarbeiten. Zu den Aufgaben gehören auch Anpassungen an eine neue Mikroprozessorarchitektur, möglicherweise Zen.
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