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Dion Weisler: HP-Chef tritt wegen seiner Familie zurück

Seit der Trennung von HPE war Dion Weisler als CEO bei HP tätig. Aus familiären Gründen tritt er zurück. Ein neuer Chef steht bereits fest. Der Aktienkurs ist trotzdem merklich gesunken.

Artikel veröffentlicht am ,
Dion Weisler war für einige Zeit Chef bei HP.
Dion Weisler war für einige Zeit Chef bei HP. (Bild: Matt Winkelmeyer/Getty Images)

Nach vier Jahren Amtszeit legt der derzeitige CEO des Computerherstellers HP sein Amt nieder. Dion Weisler habe diese Entscheidung getroffen, um sich einem Krankheitsfall innerhalb seiner Familie zu widmen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. "Im Namen des Vorstandes respektieren wir Dions's Entscheidung, die Bedürfnisse seiner Familie zu unterstützen", sagt HP-Vorstandschef Chip Bergh.

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Der 52-jährige Weisler wird von Enrique Lores - seinerseits 53 Jahre alt - abgelöst. Dieser ist seit 30 Jahren im Unternehmen tätig und hat als Praktikant dort begonnen. Derzeit ist Lores Chef der Druckabteilung. Er zeigte sich unter anderem verantwortlich für den Kauf der Druckersparte des südkoreanischen Konzerns Samsung für 1,05 Milliarden US-Dollar.

Neuer Chef ab November

Am 1. November 2019 wird Lores als CEO eingesetzt. Dabei ist der relativ träge Verkauf von Druckern und Druckerzubehör derzeit ein Grund dafür, dass Umsätze im vierten Quartal geringer als erwartet eingeschätzt werden. 14,6 Milliarden US-Dollar sollen es sein.

Weisler selbst war nach der Trennung des Client-fokussierten HP und der Serversparte HPE im Jahr 2015 als Chef eingesetzt worden. Dass er das Unternehmen verlässt, hat einige Auswirkung auf den Aktienkurs: Der Wert ist um etwa 50 Cent pro Aktie - etwa 6 Prozent - gefallen.

Es ist nicht klar, welchem Beruf Weisler in Zukunft ausüben wird. Als CEO von HP hat er allerdings Optionen, in einem anderen großen Konzern anzufangen. Alternativ könnte er auch in den Ruhestand gehen. Laut der Enzyklopädie Wikipedia betrug sein Jahresgehalt im Jahr 2016 etwa 28 Millionen US-Dollar.

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dummzeuch 23. Aug 2019

Und heißt eigentlich, dass man sich darauf geeinigt hat, dass er freiwillig geht, weil...


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