Abo
  • IT-Karriere:

DIHK: Mehr als 20.000 Gewerbegebiete weiter ohne Glasfaser

Trotz der Ankündigungen der Telekom und Vodafones sind sehr viele Gewerbegebiete weiter nicht mit FTTH versorgt. Die Firmen sehen dagegen in der Digitalisierung Chancen für neue Geschäftsmodelle.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau im Gewerbegebiet
Netzausbau im Gewerbegebiet (Bild: Deutsche Telekom)

Gerade in den ländlichen Regionen ist das Internet laut Deutscher Industrie- und Handelskammer (DIHK) für neue Geschäftsmodelle oft viel zu langsam. Das sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am 13. November 2018. "Mehr als 20.000 Gewerbegebiete sind immer noch nicht ans Glasfasernetz angeschlossen."

Stellenmarkt
  1. IGEL Technology GmbH, Augsburg
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt

Die Deutsche Telekom und Vodafone hatten Projekte für den Ausbau von Gewerbegebieten gestartet. Fast 19.000 weitere Unternehmen in Gewerbegebieten sollen im kommenden Jahr Glasfaserverbindungen erhalten, hatte die Deutsche Telekom im September 2018 erklärt. In 61 weiteren Kommunen wird die Telekom nach Fertigstellung dann Internetverbindungen bis zu 1 GBit/s symmetrisch anbieten.

"Wir bauen in diesem Jahr 100 Gewerbegebiete aus. In einer vierten Welle gehen wir jetzt mit weiteren 103 Gewerbegebieten in die Vorvermarktung", sagte Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. Das Ziel sei, bis zum Jahr 2022 bundesweit 3.000 Gewerbegebiete in Deutschland mit FTTH an das Glasfasernetz anzuschließen, betonte Rickmann.

Mit dem Programm Gigabit Offensive bringe Vodafone Glasfaser in Gewerbegebiete und Gemeinden. Bis zum Jahr 2021 wolle der britische Konzern "bis zu 100.000 Unternehmen und Mittelständler sowie rund eine Millionen Menschen auf dem Land mit Glasfaser versorgen", sagte ein Sprecher im September 2018.

Mehr als zwei Drittel der Betriebe sähen in der Digitalisierung Chancen für neue Geschäftsmodelle. Laut Wansleben werde auch der Ansatz der Bundesregierung, mehr Haushalte, Schienen, Autobahnen und Bundesstraßen mit 5G-Mobilfunk zu versorgen, nicht ausreichen, um überall schnelles Internet zu bekommen. "Die Politik sollte die 5G-Frequenzen daher in zwei Stufen versteigern: Erst wenn die ländlichen Räume versorgt sind, sollten auch die attraktiven stadtnahen Gebiete zugeteilt werden."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 21,99€
  3. (-90%) 5,99€
  4. 2,99€

michael2371 14. Nov 2018

ich muss mich da mal einklinken. Hier werden Äpfel mit Birnen und Aprikosen...

LinuxMcBook 14. Nov 2018

Wie viel Euro war die Firma denn bereit für einen dedizierten Glasfaseranschluss zu zahlen?

solary 13. Nov 2018

Für ein 99er bekommt man bei der Telekom schon 500:200mbit/s incl. Festnetz & Internet...


Folgen Sie uns
       


Asus Zephyrus G GA502 - Test

Sparsamer Sprinter mit dunklem Display: das Zephyrus G GA502 im Test.

Asus Zephyrus G GA502 - Test Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. IT-Fachkräftemangel Arbeit ohne Ende
  2. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  3. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

    •  /