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Digitizer: Makerbot bringt 3D-Scanner auf den Markt

Makerbot hat den bereits angekündigten 3D-Scanner Digitizer in seinen Webshop aufgenommen. Das Gerät kann ab sofort vorbestellt werden. Digitizer scannt Gegenstände, um sie auf einem 3D-Drucker nachzubauen.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Scanner Digitizer: abgetastet in 12 Minuten
3D-Scanner Digitizer: abgetastet in 12 Minuten (Bild: Makerbot)

Der New Yorker 3D-Druckerhersteller Makerbot Industries bringt seinen 3D-Scanner Digitizer auf den Markt: Das Gerät kann ab sofort auf der Makerbot-Website vorbestellt werden. Ausgeliefert wird es im Herbst.

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Der Digitizer hat einen Drehteller, auf den ein Objekt gestellt wird. Während der Teller sich dreht, tasten zwei Laser das Objekt ab und erzeugen eine Punktwolke. Die mitgelieferte Software Makerware for Digitizer, die es für Windows (ab Windows 7), Mac OS X (ab Version 10.7) und Ubuntu Linux (ab Version 12.04) gibt, verwandelt diese in eine 3D-Datei im .stl-Format. Diese wiederum kann weiter bearbeitet oder gleich an einen 3D-Drucker ausgegeben werden - optimiert ist der Digitizer für Makerbots eigenen 3D-Drucker Replicator.

Abgetastet in 12 Minuten

Der Teller dreht Objekte mit einem Gewicht von 3 Kilogramm. Sie können einen Durchmesser von 20,3 cm haben. Die maximale Höhe beträgt ebenfalls 20,3 cm. Der Laser erfasst Details bis zu einer Größe von 0,5 mm. Einen Gegenstand abzutasten, dauert rund 12 Minuten.

  • Der 3D-Scanner Digitizer ermöglicht es, Gegenstände zu scannen, um sie anschließend auf einem 3D-Drucker nachzubauen. (Bild: Makerbot)
  • Die 3D-Datei kann aber auch weiter bearbeitet werden. (Bild: Makerbot)
  • Der zu scannende Gegenstand wird auf den Drehteller gestellt und dann abgetastet. Das dauert etwa 12 Minuten. (Bild: Makerbot)
  • Er kann eine Kantenlänge vin 20 Zentimeter habe und darf 3 Kilogramm wiegen. (Bild: Makerbot)
Der 3D-Scanner Digitizer ermöglicht es, Gegenstände zu scannen, um sie anschließend auf einem 3D-Drucker nachzubauen. (Bild: Makerbot)

Die besten Ergebnisse erzielt der Digitizer in Innenräumen bei Kunstlicht. Außerdem rät Makerbot, keine zu dunklen Objekte oder solche mit einer glänzenden Oberfläche unbehandelt zu scannen. Bei Ersteren wird zu viel Laserlicht absorbiert, bei Letzteren zu viel reflektiert. Abhilfe kann schaffen, einen dunklen Gegenstand zu lackieren oder einen glänzenden abzupudern.

Scannen im Herbst

Der 3D-Scanner ist 47,5 x 20,3 x 41,1 cm groß und wiegt 2,1 kg. Er wird per USB an den Computer angeschlossen. Der Digitizer kostet rund 1.400 US-Dollar. Hinzu kommen die Versandkosten. Makerbot will die Scanner ab Oktober 2013 ausliefern.

Makerbot-Gründer und -Chef Bre Pettis hatte den Scanner im März auf der Konferenz SXSW präsentiert. Den Verkaufsstart haben die New Yorker in der vergangenen Woche angekündigt.

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Anonymer Nutzer 26. Aug 2013

Ausnahmsweise muss ich Dir da recht geben. Normalerweise stehe ich auf der Seite der...

Natchil 24. Aug 2013

Auch: https://www.youtube.com/watch?v=aBw56VPMYDE


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