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Wasser Marsch

Mit der Bitte nach einem Glas Wasser schaltet das Digitalstrom-System den Wasserhahn ein, die Verzögerung beträgt wenige Sekunden. Die Menge lässt sich programmieren - ganz so, wie es den verwendeten Gläsern entspricht. Der im Testszenario verwendete Hahn verfügt über Motoren, die in das Digitalstrom-Netz eingebunden sind.

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Die Auswertung und Weiterleitung des Sprachkommandos übernimmt Amazons zuhörender Bluetooth-Lautsprecher Echo, der in Deutschland noch nicht erhältlich ist. Über ihn wird James, der virtuelle Hausbutler, mit Aufträgen versorgt. Auf die gleiche Weise lässt sich auch das Licht in der Küche einschalten. Die Umwandlung der erkannten Schlagworte in Steuersignale übernimmt das Digitalstrom-System selbst.

Viele unterschiedliche Nutzungsszenarien sind denkbar

Andere mögliche Nutzungsszenarien sind Befehle wie "Mach mir Frühstück", die etwa einen Wasserkocher und einen Toaster einschalten können. Dank der Programmierbarkeit sind die Möglichkeiten vielfältig. Alternativ lassen sich die Sprachkommandos auch mit einem Tablet oder Smartphone nutzen. Hier muss allerdings immer erst die Digitalstrom-App geladen werden - was länger dauert als das direkte Ansprechen des Amazon Echo. Die Spracherkennung funktioniert auch in der lauten Messehalle gut, für die Umsetzung der Befehle benötigt das Digitalstrom-System wenige Sekunden.

Auch bei der Gestensteuerung nutzt Digitalstrom ein Eingabegerät eines Fremdherstellers: Verwendet wird eine Realsense-3D-Kamera von Creative. Realsense-3D-Kameras können neben einem normalen Bild auch Tiefeninformationen erfassen und somit Gesichter erkennen sowie unterscheiden. Microsoft nutzt diese Technik für seine Entsperrfunktion Hello.

Gestensteuerung dank Realsense-3D-Kamera

Digitalstrom setzt die Kamera ein, um eine Kaffeemaschine zu steuern. Diese wurde vorher mit einer Digitalstrom-Klemme in das Smart-Home-Netz eingebunden - und ist dadurch von der ebenfalls eingebundenen Kamera steuerbar. Ein Lächeln veranlasst die Maschine, einen Kaffee zuzubereiten, einen Espresso bekommt derjenige, der der Kamera die Zunge herausstreckt.

Diese eher etwas unsinnigen Gestenbefehle sollen nur verdeutlichen, was mit dieser Technik eigentlich möglich ist: das Erkennen des Nutzers. So kann die Kaffeemaschine unterschiedliche Kaffeespezialitäten zubereiten, je nachdem, wer vor dem Gerät steht.

Sprach- und Gestensteuerung funktioniert gut

Uns überrascht, wie gut sowohl die Sprachsteuerung als auch die Bedienung mit Gesten funktioniert. Die Geschwindigkeit der Erkennung von Sprachbefehlen hängt dabei natürlich auch von der Umgebungslautstärke ab - in der lauten Messehalle müssen wir das Amazon Echo schon etwas ruppig anbrüllen, damit es reagiert. Die Umsetzung der Befehle funktioniert in den meisten Fällen aber gut.

Wann Amazon Echo in Deutschland verfügbar sein wird, ist aktuell noch nicht bekannt - viele dürften hier Bedenken haben, weil die kleine Lautsprechersäule ständig nach Schlagworten lauscht. Was mit einer derartigen Technik schon jetzt möglich ist, zeigt Digitalstrom mit seinem System aber gut.

Da der Hersteller sich nicht an spezifische Hardwarepartner bindet, ist nicht auszuschließen, dass in Zukunft auch andere Eingabegeräte für die Sprachsteuerung zuständig sein könnten. Wer Amazon Echo nicht vertraut, kann alternativ auch die Sprachsteuerung über die App verwenden.

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 Digitalstrom: Wenn die Küche zuhört und die Kaffeemaschine Augen hat
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atTom 12. Jan 2016

Wie wäre es einfach mit einem Radar Bewegungsmelder, der erkennt auch Mikrobewegungen.

M.P. 08. Jan 2016

Die As-A-Service Jünger werden Dir bestimmt gleich sagen, daß Du sowas von 90er bist....

Neuro-Chef 07. Jan 2016

http://images2.wikia.nocookie.net/__cb20130720225553/walkingdead/images/a/a8/Murica!!!.jpg

Neuro-Chef 07. Jan 2016

obwohl sie aus leitfähigem Material bestehen, zudem reagieren sie fast verzögerungsfrei...

User_x 07. Jan 2016

<Meine Spülmaschine hat Sprachsteuerung betet sie dir dann gebetsmühlenartig die...


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