Digitalradio: Medienanstalten für Verkaufsverbot von reinen UKW-Radios

Eine Gesetzesänderung legt fest, dass höherwertige Audio-Empfangsgeräte nur noch mit einer Schnittstelle für digitale Signale verkauft werden dürfen. Auch in Smartphones sollten Multinorm-Empfangschips eingebaut werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Klassisches UKW-Radio
Klassisches UKW-Radio (Bild: Nite_Owl, flickr.com)

Die Landesmedienanstalten befürworten das geplante Verbot von reinen UKW-Radios in Deutschland. Siegfried Schneider, der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), begrüßte am 5. Mai 2017 den von der Bundeswirtschaftsministerin vorgelegten Entwurf zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG).

Darin wird festgelegt, dass höherwertige Audio-Empfangsgeräte künftig nur noch mit einer Schnittstelle zum Empfang digitaler Signale verkauft werden dürfen. Die Ausrüstungspflicht gilt nur für Geräte, die den Programmnamen anzeigen können und überwiegend dem Hörfunkempfang dienen. Mobilfunkgeräte sind nicht einbezogen, Autoradios hingegen schon. Die Medienanstalten setzen sich schon lange für eine verpflichtende Ausstattung von Audio-Empfangsgeräten mit Multinorm-Empfangschips ein.

Das Analogradio soll abgeschaltet und durch DAB+ ersetzt werden. Ein Termin dafür steht jedoch noch nicht fest.

Radiohören soll auf allen Geräten technologieneutral möglich sein

"Radiohören muss auf allen Geräten technologieneutral möglich sein", sagt Schneider. "Damit DAB+ in Zukunft eine wichtige Rolle spielen kann, sind diese technischen Vorgaben ein wichtiger Beitrag zur künftigen Entwicklung und Attraktivität des digital-terrestrischen Hörfunkmarkts." Auch in Smartphones sollten grundsätzlich Multinorm-Empfangschips eingebaut werden. Hier bieten die Sender aber bereits das Radiohören per Audiostream an.

Weitere wichtige Impulse für DAB+ seien die Ausschreibung des zweiten DAB+-Multiplex für neue private Programme durch die Medienanstalten und der vorgesehene Netzausbau durch die ARD.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Sharra 31. Aug 2017

Der DAB-Sender. Nur dumm, dass ihn keiner mehr hört, weil nach einer halben Stunde die...

jens_b 08. Mai 2017

Ich habe immer noch keine Ahnung, weshalb ich im speziell im Auto statt eines UKW...

Spaghetticode 07. Mai 2017

Ja, es gibt ein einziges Modell, das LG Stylus 2.

andy01q 06. Mai 2017

--------------------------------------------------------------------------------> Die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /