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Panoramballkamera Panono: herausfinden, wie man ein Massen-Consumer-Produkt baut
Panoramballkamera Panono: herausfinden, wie man ein Massen-Consumer-Produkt baut (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Montage auf einem Cloud-Server

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Das Stitching ist rechenaufwendig und wird deshalb nicht in der Kamera selbst durchgeführt. Die Fotos werden drahtlos auf ein Smartphone oder ein Tablet übertragen. Dort gibt es zumindest eine Vorschau: Die Bilder werden auf einer Matrix nach der Position der Kameras im Ball angeordnet.

Die vollständige Verarbeitung findet auf einem Cloud-Server statt. Die Software analysiert zunächst die Fotos und sucht nach gleichen Punkten auf Bildern und richtet diese entsprechend aus. Dann legt sie die Schnittkanten, also entscheidet darüber, welches Pixel von welchem Bild in das Panorama aufgenommen wird. Zum Schluss werden noch die Farben angepasst.

Panorama-App

Die Software, die das Berliner Unternehmen selbst entwickelt hat, brauche nur wenige Minuten, um die 36 Einzelbilder zu einem 108 Megapixel großen Panorama zusammenzufügen, sagt Pfeil. Dann kommt das Bild wieder auf das Mobilgerät und kann mit einer App betrachtet werden, die es für Android ebenso wie für iOS gibt.

Die App nutzt die Sensoren des Mobilgeräts. Sie reagiert auf Bewegungen des Betrachters: Der bewegt das Gerät nach oben, unten, links oder rechts, und die Ansicht auf dem Bildschirm ändert sich entsprechend. Es ist zudem möglich, ein Panorama mit anderen zu teilen: Der Fotograf kann einen Link verschicken, den der Empfänger aufruft. Er kann dann in dem Panorama navigieren, wie er es etwa von Google Street View gewohnt ist.

Kein Video

Eines wird die Kamera allerdings nicht können: Sie wird keine Videos aufnehmen. Dafür sei die Auflösung von 108 Megapixeln zu hoch. "Video funktioniert in aktuellen Smartphones so gut, weil ein spezieller Chip das Video in Echtzeit komprimiert", erklärt Pfeil. In die Panono müssten dann 36 dieser Chips verbaut werden. Das treibe die Leistungsaufnahme in die Höhe. Außerdem werde die Kamera teurer.

"Für Video ist die Technik noch nicht reif. Dann hat man ein Video mit einer sehr geringen Auflösung im relevanten Sichtbereich", resümiert Pfeil. Er will aber nicht ausschließen, dass spätere Versionen der Panono Videos aufnehmen könnten. "Video ist auf jeden Fall ein Thema, aber eher für die Zukunft."

Fast fertig

Inzwischen ist Panono fast fertig: Wie das Designmodell wird sie aus einem schlagfesten Kunststoff bestehen, der innen mit Schaumstoff ausgelegt ist, um die Elektronik zu schützen, wenn der Fotograf die Kamera nicht fangen sollte. Im Sommer will Pfeil den ersten Prototyp in der Hand halten. Dann kann die Fertigung beginnen - in Europa, vielleicht sogar in Deutschland. Die ersten Kameras werden voraussichtlich Ende des Jahres ausgeliefert. Die Panono wird knapp 600 Euro kosten. Sie kann bereits jetzt für knapp 550 Euro vorbestellt werden.

Bleibt die Frage nach dem Zweck der grünen Bänder. Sie dienen zur Orientierung: An dem Kreuzungspunkt, wo die Bänder breiter seien, werde der Auslöser sitzen, am schmalen Ende der USB-Anschluss, sagt Pfeil. Ohne einen solchen Anhaltspunkt sei die Orientierung auf einer Kugel nämlich recht schwierig.

 Erfolg durch Youtube-Video

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MarkusXXX 26. Apr 2014

SIMD haben die ARMs ebenfalls. Es ist leider nicht so einfach vernünftige Vergleiche zu...

Abakus 24. Apr 2014

Backer bei Crowdfundingprojekten sind im weitesten Sinne Spender, die (wenn alles gut...

187inVINCEable 23. Apr 2014

Die Kameras sind in einem 'Feld' angeordnet, wodurch sie es ermöglichen eine (nahezu...

Manekineko 22. Apr 2014

Danke, den kannte ich auch noch nicht. Wäre interessant ob es nicht eine günstige...

spagetti_code 22. Apr 2014

Stereoskopisch geht, man braucht nur genug überlappung zwischen den Einzelbildern...



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