Digitalkamera: Panasonic Lumix DC-GX9 ohne Buckel und Handgriff

Mit der Lumix DC-GX9 ergänzt Panasonic seine Systemkameras um ein Modell oberhalb der GX8. Die neue Kamera wirkt sehr eckig, weil der Sucher keinen Buckel bildet. Auch ein ausgeformter Handgriff fehlt.

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Panasonic Lumix DC-GX9
Panasonic Lumix DC-GX9 (Bild: Panasonic)

Die Lumix DC-GX9 ist eng mit der Lumix DMC-GX8 verwandt, ist aber kompakter gebaut und misst 124 x 72 x 47 mm bei einem Gewicht von 450 Gramm. Der elektronische Sucher der spiegellosen Systemkamera lässt sich nach oben klappen, sitzt aber nicht oben auf der Kamera, sondern an der Seite. Dazu kommt ein 7,5 cm großer Touchscreen mit 1,2 Millionen Bildpunkten, der ebenfalls klappbar ist. Der GX9 fehlt ein ergonomisch ausgeformter Handgriff. Die Grifffläche ist nur sehr flach ausgeprägt.

Im Innern steckt ein Micro-Four-Thirds-Sensor mit 20 Megapixeln Auflösung, der neben Fotos auch 4K-Videos aufnimmt. Er ist beweglich aufgehängt, um als Bildstabilisator arbeiten zu können. Die Kamera nimmt 4K-Videos in 3.840 x 2.160 Pixeln mit 30, 25 oder 24 Bildern pro Sekunde auf. Full-HD ist mit 60p und 50p möglich. Über Bluetooth und WLAN können die Kamera gesteuert sowie Bilder und Videos auf Mobilgeräte übertragen werden.

Die GX9 ermöglicht neben den normalen Belichtungsreihen für Helligkeit und Weißabgleich auch Reihen mit unterschiedlicher Fokussierung oder Blendenwerten. In einer Fokus-Reihe können maximal 999 Bilder mit unterschiedlichen Fokusebenen aufgenommen werden. Die Blendenreihenautomatik zeichnet mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Schärfentiefe auf.

Der Kameraakku kann wahlweise per Netzgerät oder USB-Anschluss aufgeladen werden. Die Panasonic GX9 soll ab März 2018 für rund 800 Euro in den Handel kommen, wobei damit nur der Preis für das Kameragehäuse gemeint ist. Das Paket mit dem Objektiv Lumix G Vario 12-32 mm soll rund 900 Euro kosten. Darüber hinaus gibt es ein Paket zusätzlich mit dem Objektiv 35-100 mm für rund 1.100 Euro und diverse andere Objektiv-Kamera-Kombinationen.

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