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Digitalkamera: Panasonic GH5 macht ein bisschen 6K

CES 2017
Die Panasonic GH5 ist eine neue Micro-Four-Thirds-Kamera mit einem 20-Megapixel-Sensor, der Filmaufnahmen mit beiden 4K-Auflösungen ermöglicht und einen 6K-Modus bietet, bei dem Einzelbilder mit 30 Fotos pro Sekunde aufgenommen werden. Richtige Filme sind das nicht.
/ Andreas Donath
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Panasonic GH5 (Bild: Panasonic)
Panasonic GH5 Bild: Panasonic

Medienwirksam jonglierte Panasonic mit dem Begriff 6K, als es im September 2016 schon einmal um die Digitalkamera GH5 ging, doch nun stellt sich heraus, dass es sich dabei nicht etwa um einen Filmmodus handelt, sondern um eine Serienbildfunktion, die Fotos mit 30 Bildern pro Sekunde in eben jener 6K-Auflösung aufnimmt. Das sind 18 Megapixel.

Panasonic GH5 (Herstellervideo)
Panasonic GH5 (Herstellervideo) (02:48)

Doch auch beim Erstellen richtiger Videodateien ist die Panasonic GH5 nicht zu verachten. 4K-Videos mit 4.096 x 2.160 Pixeln nimmt sie mit bis zu 24 Bildern pro Sekunde auf, das heimkinotaugliche 4K mit 3.840 x 2.160 Pixeln beherrscht die Kamera mit maximal 60 Bildern pro Sekunde.

Die GH5 beendet die Videoaufzeichnung anders als viele andere Modelle nicht nach etwa einer halben Stunden, sondern filmt so lange, wie der Nutzer es will.

Zum Fotografieren ist die GH5 natürlich auch geeignet. Ihr 20-Megapixel-Sensor (5.184 x 3.888 Pixel) ist nicht mit einem Tiefpassfilter ausgerüstet, was schärfere Bilder verheißt, doch dafür kann es bei Aufnahmen bestimmter Muster zu Darstellungsfehlern (Moiré-Effekt(öffnet im neuen Fenster)) kommen.

Die spiegellose Systemkamera ist mit einem OLED-Sucher ausgerüstet, der eine Auflösung von 3,68 Millionen Bildpunkten erreicht. Damit gehört er zur Spitze der aktuell verbauten elektronischen Sucher. Lediglich die Leica SL erreicht eine höhere Sucherauflösung. Das dreh- und schwenkbare Display mit 3,2 Zoll großer Diagonale erreicht eine Auflösung von 1,6 Millionen Bildpunkten.

Die Anzahl der Autofokusfelder wurde auf 225 erhöht, die sich auch zu Gruppen zusammenfassen lassen. Wer will, kann mit einem kleinen Joystick neben dem Display die Autofokusfelder auswählen.

Die Kamera ist mit zwei Speicherkarten-Slots ausgerüstet und kann auch UHS-II-Karten nutzen. Bluetooth und WLAN (IEEE 802.11a/b/g/n/ac) sind ebenfalls eingebaut.

Das spritzwassergeschützte Gehäuse (138,5 x 98,1 x 87,4 mm, 725 Gramm) soll ab März 2017 für rund 2.000 Euro erhältlich sein.


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