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Schnelle Veränderungen führen oft zum Burn-out

Golem.de: Über Facebook Ideen auszutauschen, Produkte zu entwickeln, ist vielleicht nicht so der richtige technische Ansatz, wenn der Wettbewerb mitlesen kann …

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Fischer: Selbstverständlich soll das nicht über Facebook geschehen. Dieses Medium ist für mich allein ein prominentes Beispiel für Social Media. Die Firmen können leicht ein internes Netzwerk aufbauen, um die Ideen ihrer Mitarbeiter zu vernetzen. So entsteht eine Mischung aus digitaler Zusammenarbeit und Besprechungen, bei denen sich die Kollegen treffen. Das muss manchmal einfach sein, aber nicht jeden Tag. Mitarbeiter im Homeoffice bringen signifikant mehr Leistung als diejenigen, die jeden Tag im Büro an- und abstempeln.

Golem.de: Kein Mitarbeiter ist zu alt, um die Arbeitswelt der Zukunft mitzugestalten?

Fischer: Richtig. Digitalisierung kann außerdem extrem Spaß machen, weil die Technologie total faszinierend ist. Digitalisierung wird die Welt friedlicher und demokratischer machen. Wer nicht mitmacht, bremst Deutschland aus, hemmt die Innovationskraft. Ich finde, es ist eine ethische Verpflichtung, sich zumindest an der Digitalisierung zu versuchen.

Golem.de: Damit wird die Arbeitswelt viel schneller als heute und geistig anstrengender …

Fischer: Ja, und in der Folge steigt die Anzahl von Menschen mit Burn-out. Das sehen wir heute; ob sie weiter steigt, wissen wir nicht. Die Arbeit wird immer kognitiver, weil immer digitaler, was unsere Nervenzellen ziemlich anstrengt. Vor allem nimmt die Geschwindigkeit zu und das deshalb, weil die neue Welt wahnsinnig viele Updates innerhalb kürzester Zeit bringt. Das sieht man jeden Tag am Handy. Die Welt wird schneller und da gibt es eben einen bestimmten Prozentsatz an Menschen, die aussteigen müssen, weil das System sie überlastet.

Golem.de: Wie kann man sie schützen?

Fischer: Man muss ausnahmslos allen erklären, dass nicht der Stillstand, sondern der Wandel das Normale ist. Sie sollten sich vorstellen, dass die Erde mit 102.000 Kilometern pro Stunde um die Sonne rast, unser Körper aus Hunderten Milliarden von Zellen besteht, die sich permanent verändern. In unserem Sonnensystem ist nichts stabil, alles ist äußerst fragil. Der kognitive Wunsch nach Stabilität hat sich zu einem falschen Algorithmus in unserem Kopf entwickelt. Das müssen wir korrigieren und zwar ziemlich rasch, ansonsten werden wir massive Probleme bekommen mit Massen von Arbeitslosen.

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 Hunderttausende sitzen die Digitalisierung einfach aus
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Eheran 19. Sep 2019

Gibt Updates = halb fertig? Oder wie genau(!) ist das gemeint? Irgendwelche super...

mark.wolf 10. Sep 2019

Full ACK! Ich habe selten so einen Blödsinn von einem selbsternannten "Weltversteher...

floxiii 10. Sep 2019

Es gibt unterschiedliche Arten von KI und "selbstlernend" bezieht sich auf das...

JensBerlin 04. Sep 2019

Die Thesen und Argumente haben wir doch alle schon gehört - und sogar inzwischen...

Lefteous 04. Sep 2019

Das muss man sich echt geben. Ein Psychologe argumentiert gegen den Homo Sapiens und für...


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