Abo
  • Services:
Anzeige
Restaurantroboter auf der Hannover Messe
Restaurantroboter auf der Hannover Messe (Bild: Wolfgang Rattay/Reuters)

Digitalisierung: Kaum ein Beruf komplett durch Computer ersetzbar

Restaurantroboter auf der Hannover Messe
Restaurantroboter auf der Hannover Messe (Bild: Wolfgang Rattay/Reuters)

Durch Digitalisierung werden keine ganzen Berufsgruppen verschwinden. Doch bei fast der Hälfte der Beschäftigten könnten Computer immerhin einen erheblichen Teil des Jobs übernehmen.

Kaum ein Beruf soll derzeit vollständig durch Computer ersetzbar sein. Das hat eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergeben. Nur 0,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten demnach in Berufen, die durch Computertechnologie und Automatisierung komplett verschwinden könnten. Betroffen ist vor allem die Industrieproduktion. Bei sozialen und kulturellen Dienstleistungsjobs ist die Wahrscheinlichkeit dagegen vergleichsweise gering, dass sie demnächst von Computern erledigt werden.

Anzeige

Doch 15 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland sind der Studie zufolge dem Risiko ausgesetzt, dass innerhalb ihres Berufs mehr als 70 Prozent der Tätigkeiten durch Computer oder computergesteuerte Maschinen übernommen werden.

Etwa 45 Prozent der Beschäftigten arbeiten in Berufen mit einer mittleren Substituierbarkeit. Das heißt, zwischen 30 und 70 Prozent der Tätigkeiten seien potenziell durch Computer zu erledigen.

Bei 40 Prozent der Berufe können der IAB-Studie zufolge weniger als 30 Prozent der Tätigkeiten automatisiert werden.

Berechnungen durch Tätigkeitsbeschreibungen in Behörden-Datenbank

Die Tätigkeiten, die innerhalb eines Berufs bereits heute potenziell durch Automatisierung ersetzt werden könnten, wurden durch Tätigkeitsbeschreibungen in der Datenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit berechnet.

Bildung und Qualifikation mache Jobs auch nicht automatisch sicherer. So wiesen Helferberufe mit 45 Prozent ein etwa gleich hohes Substituierbarkeitspotenzial auf wie Fachkraftberufe mit, für die eine mindestens zweijährige Ausbildung absolviert werden muss. Dagegen ist bei Berufen, für die man eine Meister- oder Technikerqualifikation braucht, das Potenzial durch Rechner ersetzt zu werden mit rund 30 Prozent deutlich geringer. Bei Berufen, für die mindestens ein vierjähriges Hochschulstudium erforderlich ist, liege das Substituierbarkeitspotenzial bei weniger als 20 Prozent.

Insgesamt sprächen die Ergebnisse dafür, dass die Befürchtungen eines massiven Beschäftigungsabbaus im Zuge der Digitalisierung derzeit unbegründet seien, erläuterten IAB-Forscherinnen Katharina Dengler und Britta Matthes. Es würden nicht nur Tätigkeiten wegfallen, sondern auch neue entstehen. In der Gesamtbilanz könnte es daher sogar einen positiven Beschäftigungseffekt geben.


eye home zur Startseite
RemizZ 17. Dez 2015

Das ist im aktuellen System leider nicht so einfach umzusetzen und würde voraussetzen...

Berner Rösti 16. Dez 2015

Und was hat das alles mit der Industrialisierung zu tun?

Tante Gretchen 15. Dez 2015

Und daher auch ein ganz toller Plan, Grünflächen und Gehwege zu zerstören. Nicht grad...

Joey5337 15. Dez 2015

Das mit der höheren Produktivität und höherer Wertschöpfung pro Kopf haben wir in den...

pk_erchner 15. Dez 2015

hmmm die meisten Leute haben heutzutage Neigung PS4 / Xbox und Handygames ?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, München / Ottobrunn
  2. b.power GmbH, Stuttgart
  3. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte
  4. Tecan Software Competence Center GmbH, Mainz-Kastel


Anzeige
Hardware-Angebote

Folgen Sie uns
       


  1. Onlinehandel

    Bald keine Birkenstock-Produkte mehr bei Amazon

  2. Zeitpunkt verschoben

    Musk reduziert Erwartungen an autonomes Fahren

  3. MacOS High Sierra

    Grafikleistung beim Macbook Pro bricht durch Bug ein

  4. Elektromobilität

    VW-Chef will Diesel-Steuervorteile für E-Autos streichen

  5. Alexa und Co.

    Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern

  6. Apple TV

    Deutsche TV-App startet mit nur fünf Anbietern

  7. King's Field 1 (1994)

    Die Saat für Dark Souls

  8. Anheuser Busch

    US-Brauerei bestellt 40 Tesla-Trucks vor

  9. Apple

    Jony Ive übernimmt wieder Apples Produktdesign

  10. Elon Musk

    Tesla will eigene KI-Chips bauen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Model S Tesla soll bei Elektroautoprämie geschummelt haben
  2. Tesla Semi Teslas Truck gibt es ab 150.000 US-Dollar
  3. Erneuerbare Energien Tesla baut in drei Monaten einen Netzspeicher in Australien

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Mobilfunk Netzqualität in der Bahn weiter nicht ausreichend
  2. Leserfragen beantwortet Fährt der E-Golf auch bei Gewitter?
  3. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler

Hywind Scotland: Windkraft Ahoi
Hywind Scotland
Windkraft Ahoi
  1. Viking Link Dänemark baut längstes Unterwasserstromkabel

  1. Re: Och wie putzig ... süsssss

    Psy2063 | 08:31

  2. Habe ich kein Problem mit

    Mastercontrol | 08:27

  3. Re: Fehlverstaendnis von Politik

    M.P. | 08:26

  4. Re: Tja wer billig kauft, kauft doppelt

    neocron | 08:24

  5. Re: Ein Stich mitten ins Herz der Dieselfans

    matok | 08:22


  1. 08:37

  2. 07:58

  3. 07:33

  4. 07:21

  5. 10:59

  6. 09:41

  7. 08:00

  8. 15:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel