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Digitalisierung: Fahrpreis-Erstattung bei der Bahn ab Juni online

Die Deutsche Bahn digitalisiert ihr Formular, das für Entschädigungen nach Zugausfällen und Verspätungen ausgefüllt werden muss.
/ Andreas Donath
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ICE (Bild: Pexels)
ICE Bild: Pexels / CC0 1.0

Ab Juni 2021 können Fahrgäste der Bahn auf umständliche Papierformulare(öffnet im neuen Fenster) verzichten, wenn sie bei Ausfällen oder Verspätungen von Zügen Entschädigungszahlungen geltend machen wollen. Auch Anrufe über die Hotline oder gar Besuche im Reisezentrum aus diesen Gründen sollen zunehmend überflüssig werden.

Wie die Deutsche Bahn schreibt(öffnet im neuen Fenster), können die Kompensationsanträge dann online gestellt werden. Dazu wird die Bahn-App verwendet, die bereits jetzt für zahlreiche Dienstleistungen essenziell ist. Sie kann sowohl auf Android- als auch auf iOS- und Huawei-Geräten installiert werden. Auch die Bahn-Website bietet eine entsprechende Funktion. Wurde die Bahnfahrt online gebucht, kann bei deutlichen Verspätungen, Zugausfällen und ähnlichen Problemen in der App DB Navigator(öffnet im neuen Fenster) oder auf der Website die gebuchte Verbindung ausgewählt und der Vorgang gestartet werden. Nach Angaben von Bahnchef Richard Lutz soll das in fünf Minuten erledigt sein.

Mit dem Dienst nimmt die Bahn auch Unternehmen den Wind aus den Segeln, die ihrerseits Dienstleistungen rund um Kompensationzahlungen anboten und im Auftrag des Kunden gegen Provision den Schriftverkehr erledigten.

Wer will, kann aber weiterhin in der Papierwelt bleiben, das Fahrgastrechte-Formular manuell ausfüllen und per Briefpost an die Deutsche Bahn schicken oder ins Reisezentrum gehen.

Mittlerweile kaufen nach Angaben der Bahn vier von fünf Reisenden ihr Fernverkehrsticket online auf bahn.de oder mobil über den DB Navigator. Die Bahn-App sei bislang über 50 Millionen Mal heruntergeladen worden, heißt es vonseiten des Konzerns.


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