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Grund 5: das liebe Geld

Veränderungen, die viel Geld kosten, werden gerne weit hinausgeschoben. "Digitalisierung muss man sich leisten können", heißt es in vielen Diskussionsrunden, doch auch dafür gibt es Lösungen. Software kostet Geld, Umschulungen der Mitarbeiter ebenfalls. Die Herausforderungen kennenzulernen und sie für die eigene Unternehmensentwicklung aktiv zu nutzen ist ein langwieriger Prozess. Wir können uns aber trösten: Selbst die Industrialisierung und die Globalisierung sind nicht von heute auf morgen erledigt gewesen.

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Ich persönlich glaube, wenn man sich die Digitalisierung nicht leistet, kann man sich bald gar nichts mehr leisten: keine Kunden, keine Produkte, keine Mitarbeiter, nichts. In einem Unternehmen, in dem ich als Projektberater tätig war, wurden agile Prozesse gelebt, sie waren jedoch nicht digital und dadurch nicht so effizient, wie sie hätten sein können. Die Zeit für das Dokumentieren von Vorgängen, das Erfassen von Arbeitsschritten nahm mehr Zeit in Anspruch als die eigentliche Arbeit.

Keiner der Beteiligten wollte jedoch das liebevoll gepflegte Kanban-Board in eine digitale Version transformieren. Der Umgang mit Post-its und Whiteboard-Markern war gelernt. Die Chefs fanden die Methode gut, doch nur wer vor Ort war, konnte sich über den aktuellen Projektstand informieren. Ich beobachtete die Arbeit zwei Wochen lang und notierte mir die Zeiten, die für das Aufmalen, Anzeichnen, Kleben, Wegwischen, Ausdrucken, Kopieren und Suchen von physischen Dokumenten verschwendet wurde. Hochgerechnet auf alle Mitarbeiter war das eine enorme Summe. Für diese gesammelte Zeit hätte jeder Mitarbeiter pro Tag eine Stunde Katzenvideos schauen können.

Analoges Arbeiten macht uns Spaß, denn wir wollen gerne auch mit unseren Händen arbeiten, etwas anfassen, Material fühlen, mit unseren Sinnen erleben und uns bewegen. Auch Vorgesetzte haben es lieber, wenn die Mitarbeiter vor Ort sichtbar an ihren Plätzen sitzen, als irgendwo im unbekannten Homeoffice ihre Arbeit erledigen. Ich plädiere in meinen Projekten dafür, zum Beispiel das Kanban-Board vollständig zu digitalisieren. Den täglichen Austausch zu diesem Board kann man trotzdem gemeinsam machen. Auch digital und dennoch vor Ort.

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 Grund 4: Furcht vor internen WiderständenGrund 6: Nicht alles lässt sich digitalisieren 
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mifritscher 20. Jan 2020

Zu dem Dokument: Zum einen: " Fehlt dem elektronischen Dokument die Urkundenqualität...

gadthrawn 20. Jan 2020

Beworben wird das Produkt Marvin Engel und die Beraterleistung. Schon die letzten...

mifritscher 20. Jan 2020

nein, weil so manche es nicht hinbekommen das Teil auf pdf umzustellen - und dann...

Marvin_E 20. Jan 2020

Hi wanne, danke für dein Feedback. In dem VRProjekt wird heutzutage immernoch damit...

BuddyHoli 20. Jan 2020

Digitalisierung ist doch großartig. Ich habe seit mehr als 2 Jahren keinen einzigen...


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