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Grund 3: eingefahrene Prozesse und die Komfortzone

Ein weiteres Hemmnis bei der Digitalisierung sind eingefahrene Prozesse. In Beton gegossene Gewohnheiten lassen sich sehr schwer aufbrechen, selbst wenn sie ein wackeliges Fundament haben. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier und das Neue, Unbekannte hat selten einen so großen Reiz, dass man die Komfortzone dafür verlassen möchte. Das Unbekannte ist risikoreich und könnte zu einer schlechten Erfahrung oder Wirtschaftsleistung führen. Vor allem, wenn die Not nicht groß genug ist und die Umsätze und Gewinne stimmen, herrscht wenig Druck, die Prozesse wirklich umzustellen. Meiner Erfahrung nach wird dabei selten perspektivisch gedacht und erst viel zu spät umgeschaltet.

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Tatsächlich ist die Angst in den meisten Fällen völlig unbegründet. Unternehmen müssen umdenken und sich wieder wohlfühlen, wenn unbekanntes Terrain betreten wird. Erst zu handeln, wenn es wehtut, ist genau das Gegenteil von aktiver Vorsorge und zukunftsweisendem Handeln. Auch eingespielte Prozesse können durch die Digitalisierung aufgebrochen und besser gemacht werden, ohne dass es einer kompletten Änderung bedarf.

Meiner Meinung nach werden die Auswirkungen von fehlender Digitalisierung erst viel später ihre volle Wirkung entfalten. Ähnlich wie bei einem Raucher, bei dem negative Effekte ebenfalls erst wesentlich später eintreten. Wie die Effekte bei der Digitalisierung aussehen werden, können wir heute kaum genau bestimmen. Aber die Redensart "Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gehen" passt dazu sehr gut und hat in der Geschichte vieler Unternehmen bereits beeindruckende Beispiele hervorgebracht, das wohl bekannteste ist das Unternehmen Kodak.

Keine Apps am Arbeitsplatz!

Mein liebstes Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung ist ein Zusammentreffen mit einem Betriebsrat. Natürlich schätze ich diese Institution in deutschen Unternehmen und befürworte eine starke Arbeitnehmervertretung. In meinem Fall ging es um die Digitalisierung eines Workflows und die Umstellung von Papierprozessen hin zu einer App, die alle Mitarbeiter auf jedem Gerät nutzen konnten.

Die Regularien und Vorschriften des Betriebsrates hatten aber die Handynutzung am Arbeitsplatz verboten - zumindest für alle Tätigkeiten außer dem Telefonieren. Dass diese Regel nicht mehr zeitgemäß war, wusste der Mittfünfziger, mit dem ich sprach, sogar selbst - er hatte jedoch nicht die Muße und Kraft, diese zu ändern. Die Folge war ein enormer Zeitaufwand: mehrere Abstimmungs- und Klärungsrunden, diverse Anträge und Dokumente, bis die Applikation endlich als zugelassen galt.

Hinzu kommt, dass es oftmals starke interne Widerstände gegen Veränderungen gibt.

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 Grund 2: Unkenntnis in SicherheitsfragenGrund 4: Furcht vor internen Widerständen 
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mifritscher 20. Jan 2020

Zu dem Dokument: Zum einen: " Fehlt dem elektronischen Dokument die Urkundenqualität...

gadthrawn 20. Jan 2020

Beworben wird das Produkt Marvin Engel und die Beraterleistung. Schon die letzten...

mifritscher 20. Jan 2020

nein, weil so manche es nicht hinbekommen das Teil auf pdf umzustellen - und dann...

Marvin_E 20. Jan 2020

Hi wanne, danke für dein Feedback. In dem VRProjekt wird heutzutage immernoch damit...

BuddyHoli 20. Jan 2020

Digitalisierung ist doch großartig. Ich habe seit mehr als 2 Jahren keinen einzigen...


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