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Digitalfotografie: Olympus will seine Kamerasparte abschaffen

Der Käufer der Marke Vaio will den Imaging-Geschäftsbereich von Olympus übernehmen.

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Olympus-Logo am Unternehmenshauptsitz (Symbobild): drei Jahre Verluste
Olympus-Logo am Unternehmenshauptsitz (Symbobild): drei Jahre Verluste (Bild: Yoshikazu Tsuno/AFP via Getty Images)

Keine OM-D mehr aus dem Hause Olympus? Der japanische Optik- und Kamerahersteller hat angekündigt, seine Kamerasparte abzugeben. Eine Absichtserklärung mit einem Käufer sei bereits unterzeichnet.

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Demnach wird das Unternehmen Japan Industrial Partners (JIP) diesen Teil von Olympus übernehmen. Der Vertrag soll Ende September unterzeichnet werden, die Transaktion bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Über den Preis wurde nichts bekannt.

Der Digitalkameramarkt sei sehr schwierig geworden, schreibt Olympus. Vor allem durch die Entwicklung von Smartphones habe es einen "rapiden Marktrückgang" gegeben. Olympus habe versucht, dem durch eine Umstrukturierung der Produktionsstandorte und die Konzentration auf hochwertige Wechselobjektive entgegenzuwirken. Trotzdem habe das Imaging-Geschäft von Olympus in drei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren operative Verluste verzeichnen müssen.

Schon vor einigen Monaten hatte es Gerüchte über einen möglichen Verkauf der Kamerasparte gegeben. Lange hatte Olympus-Chef Yasuo Takeuchi darauf beharrt, dass diese Sparte nicht zum Verkauf steht. Ein Gespräch mit der US-Nachrichtenagentur Bloomberg im November vergangenen Jahres legte jedoch nahe, dass dies möglicherweise so nicht mehr galt.

Olympus dementierte den Bloomberg-Bericht jedoch. Es gebe keine Pläne, diesen Geschäftsbereich zu verkaufen, teilte das Unternehmen dem auf Foto-Themen spezialisierten US-Onlinenachrichtenangebot Photofocus Ende November 2019 mit und verwies darauf, gerade erst eine neues Modell, die Systemkamera OM-D E-M5 Mark III, vorgestellt zu haben.

Olympus hat sich schon recht früh von den digitalen Spiegelreflexkameras verabschiedet - das letzte neue Modell erschien 2010 - und sich auf spiegellose Systemkameras konzentriert. Dabei setzte der Hersteller auf den zusammen mit Panasonic entwickelten Standard Micro Four Thirds.

Die Imaging-Sparte ist nur ein kleiner Bereich von Olympus. Den weitaus meisten Umsatz macht das Geschäft mit medizinischen Systemen. So ist Olympus weltweit Marktführer bei Endoskopen. Knapp drei Viertel aller Endoskope stammen von Olympus.

JIP ist schon früher in Erscheinung getreten: Der Finanzinvestor übernahm 2014 das PC-Geschäft mit der Marke Vaio von Sony.

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elBarto 25. Jun 2020

Ja, und offensichtlich war die Sparte ja nicht so profitabel. Kann ich auch verstehen...


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