Digitalfotografie: Kodak bereitet Versteigerung seiner Patente vor

Kodak hat eine geheime Versteigerung seiner Patente beantragt. So hofft das insolvente Fotounternehmen, das Paket aus über 1.100 Patenten zu verkaufen. Bislang wollte kein Interessent ein öffentliches Angebot abgeben.

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Kodak-Unternehmenszentrale in Rochester: Nur Käufer und erfolgreiches Gebot weden veröffentlicht.
Kodak-Unternehmenszentrale in Rochester: Nur Käufer und erfolgreiches Gebot weden veröffentlicht. (Bild: Adam Fenster/Reuters)

Eastman Kodak will seine Patente versteigern. Einen entsprechenden Antrag hat das insolvente US-Fotounternehmen bei einem New Yorker Insolvenzgericht eingereicht. Über den Verkauf will das Unternehmen eine Neuausrichtung finanzieren.

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Kodak besitzt über 1.100 Patente, die sich auf das Aufnehmen, Bearbeiten und Teilen von Digitalfotos beziehen. Diese will das Unternehmen in einer nichtöffentlichen Auktion versteigern. Dabei bleiben Bieter und ihre Gebote geheim. Lediglich der Käufer und sein erfolgreiches Gebot werden am Ende bekanntgegeben.

Kein Eröffnungsangebot

Bislang habe sich kein Interessent gefunden, der ein Eröffnungsangebot für das Patentpaket abgeben wollte, berichtet die New York Times. Kodak glaubt, dass sich das ändert, wenn die Auktion nichtöffentlich abgehalten wird. "Das Versteigerungsverfahren erlaubt es Bietern, ihre bestes Gebot abzugeben, ohne befürchten zu müssen, dass sie ihren Konkurrenten ihre Karten zeigen", erklärte Timothy Lynch, Chief Intellectual Property Officer bei Kodak. Laut Kodak haben sich bisher 20 Interessenten gemeldet.

Kodak geht davon aus, dass das Insolvenzgericht dem Antrag zustimmt. Dann könnte die Auktion am 8. August beginnen. Wer den Zuschlag erhalten hat, soll am 13. August bekanntgegeben werden.

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Seit August vergangenen Jahres versucht Kodak, das Patentpaket zu verkaufen - bisher jedoch vergeblich. Dessen Wert wird derzeit auf über zwei Milliarden US-Dollar geschätzt. Seit 2001 hat Kodak nach eigenen Angaben durch Lizenzierung der Patente an Unternehmen wie Samsung, LG, Motorola und Nokia über drei Milliarden US-Dollar eingenommen.

Kodak musste Anfang des Jahres Insolvenz anmelden, nachdem der Versuch gescheitert war, das Fotounternehmen als Hersteller für Tintenstrahldrucker zu etablieren. Seither hat Kodak einige Geschäftsbereiche verkauft, darunter die Produktion von digitalen Fotoapparaten, Camcordern und Bilderrahmen sowie seine Onlineplattform Kodak Gallery Online.

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