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Digitales Zeitungsabo: Apple News+ fehlt noch mehr als das Wichtigste

Es gibt neue Details zu Apples neuem Abodienst News+. Im Abo sind nur wenige Zeitungen enthalten und zumindest zwei der Abos sind auch noch limitiert. In Deutschland droht ein Fiasko.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-Chef Tim Cook bei der Präsentation von News+
Apple-Chef Tim Cook bei der Präsentation von News+ (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Der Abodienst News+ von Apple könnte es schwer haben, Kunden zu gewinnen. Apple hatte es diese Woche anlässlich der offiziellen Vorstellung von News+ selbst eingeräumt: Es ist ein Zeitungsabo, das kaum Zeitungen enthält. Es umfasst lediglich drei Tageszeitungen. Und mindestens zwei davon liefern nicht die gleiche Leistung wie ein separat abgeschlossenes Abo.

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Wie das Wall Street Journal berichtet, erhalten Abonnenten von News+ nur einen eingeschränkten Zugriff auf das Archiv der Tageszeitung. Und zwar geht es vom aktuellen Tag immer nur maximal drei Tage zurück. Ältere Artikel sind im Abo von News+ nicht nachzulesen.

Aber auch bei der kanadischen Tageszeitung Toronto Star gibt es Beschränkungen. Im Gespräch mit The Canadian Press sagte der Sprecher des Toronto Star, dass etwa Inhalte der Kolumne iPolitics und die Inhalte von The Canadian Press nicht im Abo enthalten seien. Ob es auch bei der Los Angeles Times Einschränkungen für Kunden von News+ gibt, ist derzeit nicht bekannt.

Apple hat Texture zu News+ gemacht

Die geringe Auswahl an Zeitungen soll damit zusammenhängen, wie der Dienst entstanden ist. News+ ist keine neue Eigenentwicklung von Apple. Vielmehr ist News+ der Dienst Texture unter einem anderen Namen, wie The Verge berichtet. Texture war ein Dienst für den Zugriff auf Zeitungen und Zeitschriften im Abo, der nicht länger angeboten wird. Demnach ist der Umfang an Magazinen von Texture weitestgehend identisch mit News+. Apple scheint es jedoch nicht gelungen zu sein, viele Zeitungen zur Teilnahme zu bewegen.

Ein Grund dafür könnten die von Apple verlangten Provisionen sein. Angeblich verlangt Apple 50 Prozent der Einnahmen von Apple News+. Das Angebot gibt es derzeit nur in den USA und Kanada. In den Vereinigten Staaten kostet das Abo den Nutzer 10 US-Dollar pro Monat. Das könnte vielen Verlagen zu wenig sein, vor allem, wenn sie fürchten müssen, dass sie ihre eigene Onlinevermarktung durch die Teilnahme an News+ gefährden. Andererseits könnten sie einen größeren Leserkreis erreichen, wenn sie ihre Artikel über News+ anbieten - vorausgesetzt der Dienst wird von den Kunden angenommen.

In Deutschland schon vor dem Start gefloppt?

In Deutschland wird Apples Modell verhalten bewertet. Nach einem Bericht des Branchendienstes Turi wollen die Verlage Gruner + Jahr sowie Burda das konkrete Modell abwarten, das in Deutschland angeboten wird. Die Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung lehnt das Angebot rundum ab. Der Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) äußert sich zurückhaltend. "Das Geschäftsmodell ist aus unserer Sicht für Verlagsunternehmen nicht besonders attraktiv", sagte eine Sprecherin der Tageszeitung Die Welt.

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Pecker 29. Mär 2019

Du verwechselst Aussagen von Kunden und Aussagen von Anbietern. Das kommt von Kunden...

Yian 28. Mär 2019

Oh je, noch ein Abo die ollen Zeitungen für 5¤ monatlich wäre attraktiv. Habe...

DeathMD 28. Mär 2019

Bei uns 15 ¤ im Jahr.

DeathMD 28. Mär 2019

Rate mal wie viel den Autoren dann noch übrig bleibt, wenn der Verlag schon 50% abdrückt....


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