Digitales Zahlungsmittel: Tesla kauft Bitcoin für 1,5 Milliarden US-Dollar

Tesla will die Digitalwährung Bitcoin demnächst als Zahlungsmittel für seine Elektroautos akzeptieren. Der Bitcoin-Kurs steigt auf ein Allzeithoch.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla steigt in großem Stil bei Bitcoin ein.
Tesla steigt in großem Stil bei Bitcoin ein. (Bild: Eric Gaillard/Reuters)

Der Elektroautohersteller Tesla hat sich im vergangenen Monat Bitcoins im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar angeschafft. Das teilte das Unternehmen am Montag der US-Börsenaufsicht SEC mit. Die Investition solle Tesla "mehr Flexibilität bei der weiteren Diversifizierung und Maximierung der Rendite unserer Barmittel bieten, die nicht zur Aufrechterhaltung einer angemessenen operativen Liquidität erforderlich sind", hieß es zur Begründung. Der Kurs der Digitalwährung stieg nach Bekanntwerden der Mitteilung auf ein neues Hoch von mehr als 43.000 US-Dollar.

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Tesla kündigte darüber hinaus an, "dass wir in naher Zukunft Bitcoin als Zahlungsmittel für unsere Produkte akzeptieren werden". US-Medienberichten zufolge wäre Tesla damit der erste Autohersteller, der Bitcoins als Zahlungsmittel für seine Produkte akzeptiert.

Tesla-Chef Elon Musk hat in der Vergangenheit immer wieder Kryptowährungen wie etwa Bitcoin gehypt. Zuletzt veröffentlichte er auf Twitter mehrere Nachrichten, die als Unterstützung für die Kryptowährung Dogecoin gewertet werden konnten. Dazu zählte auch ein Bild, in der Musk in König-der-Löwen-Manier das Maskottchen der Währung, einen aus Memes bekannten Shiba-Hund, in den Himmel streckt.

Tesla verweist in der Börsenmitteilung jedoch ausdrücklich auf die Risiken, die mit dem Erwerb von Digitalwährungen wie Bitcoin verbunden sein können. So sei die Verbreitung solcher Vermögenswerte "ein relativ neuer Trend, und ihre langfristige Übernahme durch Investoren, Verbraucher und Unternehmen ist unvorhersehbar". Zudem könnten "das Fehlen einer physischen Form, die Abhängigkeit in die Technik für ihre Erstellung, Existenz und Transaktionsüberprüfung sowie ihre Dezentralisierung deren Integrität der Gefahr böswilliger Angriffe und technischem Verfall aussetzen".

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Kritiker von Digitalwährungen wie Bitcoin weisen vor allem auf den hohen Energiebedarf hin, die das Schürfen der Währungen und deren Transaktionen erfordern. So soll eine einzelne Transaktion einen Energiebedarf von 660 Kilowattstunden entsprechen. Damit käme ein Tesla Model 3 rund 3.000 bis 4.000 Kilometer weit.

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masel99 09. Feb 2021

Tesla macht Kapitalerhöhungen (verwässert den Wert der Aktien) und spekuliert dann mit...

masel99 09. Feb 2021

Paypal bekommt eine Bezahlung in BTC und rechnet die in die Fiat-währung um und schickt...

Psy2063 09. Feb 2021

die zahlen dann eben 0,81 btc statt 1 btc?!?

chefin 09. Feb 2021

Wenn ich bitcoin überweise, kommen immer genau die Summe an die ich abschicke. Ich muss...



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