Digitales Fernsehen: Verbraucherschützer warnen vor falschen DVB-T2-Geräten

In Elektromärkten sorgen Bezeichnungen wie DVB-T2 (H.264) für Verwirrung. Es lohnt sich, auf das DVB-T2-HD-Label zu achten.

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DVB-T2-Logo auf der Ifa 2015
DVB-T2-Logo auf der Ifa 2015 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Im Handel finden sich noch immer Fernseh- und Empfangsgeräte, die den Empfang von DVB-T2 nicht unterstützen. Das gab die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am 2. Dezember 2016 bekannt. "Bei den Geräten in Elektromärkten ist nicht immer erkennbar, ob sie DVB-T2 bereits unterstützen", sagte Michael Gundall, Fernsehexperte der Verbraucherzentrale.

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"Auf manchen Geräten finden sich Hinweise wie beispielsweise DVB-T2 (H.264). Diese sind jedoch nicht für den DVB-T2 Empfang in Deutschland geeignet." In Deutschland läuft DVB-T2 mit dem Codierungsverfahren HEVC (H.265). Bisher wurde DVB-T2 im Ausland mit dem älteren Standard MPEG4 (H.264) kombiniert.

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Eine Reihe der von den Verbraucherschützer angesehenen DVB-T2-Receiver hätten nur die unverschlüsselten HD-Sender der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender empfangen können. "Die großen Privatsender werden ihr Programm über das neue DVB-T2 HD nur verschlüsselt über die Pay-TV-Plattform Freenet TV ausstrahlen. Spätestens drei Monate nach Einführung des Regelbetriebes von DVB-T2 sind diese Angebote kostenpflichtig", sagte Gundall.

"Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit allen relevanten Marktpartnern das DVB-T2-HD-Label entwickelt", sagte Stefan Schinzel, Leiter Produktmanagement TV-Plattformen beim Sendernetzbetreiber Media Broadcast, bereits im Jahr 2015. Damit könnten Kunden sicher sein, dass ein Gerät die Wiedergabe von DVB-T2 mit HEVC unterstütze.

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Mit dem vollen Programmangebot im ersten Quartal 2017 und nach einer dreimonatigen Gratisphase wird für die Privaten ein monatliches Entgelt von 5,75 Euro berechnet. Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten ihre gebührenfinanzierten Programme auch nach der Umstellung auf DVB-T2 HD unverschlüsselt an.

Ein Sprecher von Media Broadcast sagte Golem.de: "Jedes TV-Gerät kann mit Set-Top-Boxen, die für DVB-T2 HD und Freenet TV geeignet sind, für den Empfang des neuen TV-Angebotes aufgerüstet werden. Hierfür steht ein stetig wachsendes Angebot an Receivern bereit, die mit HDMI- beziehungsweise Scart-Anschluss flexibel ausgestattet sind und so an vorhandene TV-Geräte angeschlossen werden können." Wer ein neues TV-Gerät oder eine Set-Top-Box erwirbt, sollte sich unbedingt am offiziellen grünen DVB-T2-HD-Logo orientieren.

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markab 05. Dez 2016

Wenn ich in Deutschland das neue DVB-T2 empfangen will, dann sind das (DVB-T2, H.264...

jmhk1103 05. Dez 2016

Bei Kabel und Satelit zahlst du genau wie bei IP-TV auch für HD. Bevor ich mir aber...

plutoniumsulfat 04. Dez 2016

Warum für eine Leistung zahlen, die über andere Empfangswege kostenfrei ist? Mehr schreib...

sundilsan 04. Dez 2016

Dann verzichte einfach und lass es denen, die damit kein Problem haben. So sind alle...



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