Digitaler Kiosk: Telekom schließt Pageplace
Die Deutsche Telekom schließt ihren digitalen Kiosk Pageplace zum 31. März 2014. In einer E-Mail an die Nutzer des Dienstes teilt der Konzern mit, dass ein Zugriff auf gekaufte E-Books dann nicht mehr möglich sein werde. Gekaufte Bücher, Magazine oder Zeitungen könnten auf Tolino-Partner wie zum Beispiel Weltbild.de, Hugendubel.de oder Buch.de übertragen oder offline gesichert werden. Dafür hat die Telekom eine eigene Seite erstellt(öffnet im neuen Fenster).
Den Verkauf von neuen Inhalten will die Telekom bereits zum 28. Februar 2014 einstellen, heißt es in der Mitteilung weiter. "Ab diesem Zeitpunkt steht Ihnen lediglich Ihr Kundenkonto, mit der dortigen Download-Option Ihrer gekauften Inhalte zur Verfügung."
180.000 Nutzer
Laut Informationen der Tageszeitung Die Welt(öffnet im neuen Fenster) hat Pageplace 180.000 registrierte Nutzer. Viele davon nutzten den Dienst jedoch nicht aktiv. Die Verkaufszahlen seien offenbar zu gering gewesen. Offizielle Angaben zu verkauften Produkten gebe es nicht, heißt es.
Die Telekom hatte Pageplace zur Cebit 2011 vorgestellt. Mit dem Dienst wollte der Konzern die Verlage beim Vertrieb kostenpflichtiger Inhalte unterstützen. Pageplace sollte eine zentrale Anlaufstelle für alle digitalen Inhalte werden, so dass Nutzer nicht mehr für jedes Medium eine eigene Applikation erstellen müssen.
Zum Lesen bot die Telekom anfangs einen Desktopclient für Windows sowie Apps für iPhone und iPad an. Kurze Zeit später folgten Apps für Android und Mac OS X.
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