Digitaler Führerschein: ID Wallet soll in wenigen Wochen wieder verfügbar sein

Laut Bundesregierung sind die Probleme mit der ID Wallet nur Lastspitzen, die temporär waren. Zu dem konzeptionellen Problemen gibt es keine Auskunft.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Mit der ID Wallet soll sich der Führerschein auf ein Smartphone übertragen lassen.
Mit der ID Wallet soll sich der Führerschein auf ein Smartphone übertragen lassen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Die nach dem Startschuss für den digitalen Führerschein in Deutschland zurückgezogene Smartphone-App ID Wallet soll in einigen Wochen wieder verfügbar sein. Das kündigte Regierungssprecher Steffen Seibert an. Der Relaunch der App solle verbunden sein mit Verbesserungen an der Nutzerführung. Das System solle dann auch auf höhere Nutzlasten ausgerichtet werden.

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Seibert sagte, es gebe keinen erfolgreichen Angriff oder ein Hacking des Systems. Nach dem Startschuss des digitalen Führerscheins habe es eine hohe Nachfrage gegeben. Bis zum 28. September sei es zu fast 300.000 Downloads gekommen. Dies habe zu "unerwarteten Lastspitzen" geführt und die Nutzung der ID Wallet beeinträchtigt.

Der digitale Führerschein, der in der ID Wallet aufbewahrt wird, soll nach den Plänen der noch amtierenden Bundesregierung beispielsweise die Anmietung von Mietwagen oder die Nutzung von Carsharing-Angeboten erleichtern. Langfristig soll laut Verkehrsministerium das digitale Abbild des Führerscheins auf dem Smartphone das analoge Papier vollständig ersetzen können, etwa bei einer Ausweiskontrolle.

Die App ID Wallet soll eine "digitale Brieftasche" auf dem Smartphone sein. So kann auch der elektronische Personalausweis in die App hochgeladen werden. Die Bundesregierung erwartet, dass 2021 weitere Anwendungsfälle folgen werden. Staatsministerin Dorothee Bär hatte etwa die Registrierung für Prepaid-Verträge genannt oder die Online-Konto- und Depoteröffnung bei Banken.

Konzeptionelle Probleme

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Die App wurde vergangene Woche kurz vor der Bundestagswahl vorgestellt. Kurz darauf fanden verschiedene Personen Hinweise auf Sicherheitsprobleme in der Infrastruktur der App. Unter anderem waren Datenbank-Server der Infrastruktur offen im Netz erreichbar. Ebenso war ein Subdomain-Takeover möglich.

Darüber hinaus weisen Entwicklerin Lilith Wittmann und eine Person mit dem Pseudonym Flüpke auf ein konzeptionelles Problem der dahinterliegenden Technik hin. Demnach werde beim Freigeben von persönlichen Daten in der App weder geprüft noch sei erkennbar, wer eigentlich das Gegenüber ist. Inwiefern sich dieses Problem überhaupt überwinden lässt und ob dies bis zum Neustart der ID Wallet umsetzbar ist, ist derzeit nicht bekannt.

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