Digitaler Fahrzeugschein: i-Kfz-App auch für Unternehmen nutzbar
Die Bundesregierung hat die Nutzung des digitalen Fahrzeugscheins auf weitere Fahrzeughalter ausgedehnt. Die erforderliche i-Kfz-App sei nicht mehr an den elektronischen Personalausweis geknüpft, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 3. März 2026 mit(öffnet im neuen Fenster) . Der Fahrzeugschein lasse sich zusätzlich über einen QR-Code in die App übertragen. Dieser Code wird aber nur bei der digitalen Fahrzeugzulassung generiert.
Damit können nicht nur private Halter einen Fahrzeugschein künftig in die App integrieren. "Der digitale Fahrzeugschein per QR-Code anstelle der eID-Daten eröffnet vor allem Unternehmen neue Möglichkeiten: Mehrere Fahrzeugscheine lassen sich so deutlich einfacher bei mehreren Fahrerinnen und Fahrern verwalten" , sagte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) zum Start des Angebots. Darüber hinaus sei die App "vollständig barrierefrei zertifiziert" .
Schon 1,5 Millionen Nutzer
Laut KBA profitieren von der Funktion unter anderem Unternehmen, Handwerksbetriebe, Dienstleister und Fuhrparkbetreiber. Der QR-Code werde automatisch am Ende eines digitalen Zulassungsprozesses(öffnet im neuen Fenster) über die entsprechenden i-Kfz-Portale generiert.
Laut Schnieder haben seit der Einführung des Angebots im November 2025 mehr als 1,5 Millionen Nutzer einen Fahrzeugschein digitalisiert. Die App ist für Android(öffnet im neuen Fenster) und iOS(öffnet im neuen Fenster) verfügbar. Das Abrufen des Fahrzeugscheins in der App erfüllt rechtlich die Mitführungspflicht für die Zulassungsbescheinigung. Das gilt allerdings nur in Deutschland.
Bislang musste sich jeder Halter über seine eID in der App identifizieren. Für die Weitergabe an andere Nutzer ist hingegen keine eID erforderlich.
- Anzeige Hier geht es zu Echo Auto 2 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.