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Digitaler Assistent: Samsung plant eine deutsche Version von Bixby

Bixby soll es bald auf Deutsch geben. Außerdem öffnet Samsung die Bixby -Plattform für Entwickler, die Apps dafür schreiben dürfen. Damit will Samsung Amazon und Google nacheifern, die derzeit bei digitalen Assistenten führend sind.
/ Ingo Pakalski
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Bald soll sich Bixby um neue Funktionen erweitern lassen. (Bild: Timothy A. Clary/AFP/Getty Images)
Bald soll sich Bixby um neue Funktionen erweitern lassen. Bild: Timothy A. Clary/AFP/Getty Images

Mit Bixby hat Samsung einiges vor: Der Hersteller hat auf seiner Entwicklerkonferenz SDC(öffnet im neuen Fenster) in San Francisco angekündigt, in den kommenden Monaten eine deutsche Version von Bixby bereitstellen zu wollen. Bisher kann Bixby nur auf US-Englisch, Koreanisch und Mandarin-Chinesisch genutzt werden. Zudem soll der Assistent in einigen Monaten auch auf Italienisch, Französisch, Spanisch und britischem Englisch verfügbar sein. Den genauen Zeitraum nannte Samsung nicht, es ist aber zu erwarten, dass Bixby erst 2019 auf Deutsch verwendet werden kann.

Softwareentwickler sind aufgerufen, ihre Dienste mit Bixby zu verbinden, indem sie sogenannte Capsules dafür schreiben. Diese sollen eine ähnliche Aufgabe wie die Skills für Alexa und die Actions für den Google Assistant haben. Anbieter sollen ihre Dienstleistungen so in Bixby integrieren. Auf Zuruf könnte dann Essen in einem Restaurant bestellt werden, indem die entsprechenden Lieferdienste passende Bixby Capsules bereitstellen.

Dafür will Samsung eine Entwicklungsumgebung namens Bixby Developer Studio anbieten, mit der sich solche Capsules besonders unkompliziert erstellen lassen. Die fertigen Capsules können dann von Anwendern auf dem Bixby Marketplace gefunden werden.

Samsung Bixby angesehen
Samsung Bixby angesehen (02:54)

Weiterhin steht Bixby derzeit ausschließlich für mobile Geräte wie Smartphones bereit - und auch nur für Geräte von Samsung selbst. Das will Samsung mit Entwicklerwerkzeugen für Gerätehersteller ändern, damit diese Bixby in ihre Geräte implementieren können. Damit schlägt Samsung den Weg von Amazon und Google ein, die ihre digitalen Assistenten ebenfalls für andere Hersteller freigegeben haben. So gibt es die klanglich besten smarten Lautsprecher weder von Amazon noch von Google. Und im Bereich smarter Soundbars sind beide Hersteller bisher nicht aktiv, die Konkurrenz aber schon.

Nichts Neues zum Galaxy Home

Auf der Entwicklerkonferenz hat Samsung keine neuen Details zum Galaxy Home genannt. Es dürfte der erste smarte Lautsprecher mit Bixby werden. Samsung hatte den smarten Lautsprecher anlässlich der Vorstellung des Galaxy Note 9 im August 2018 vorgestellt.

Bisher sind nur die Gehäuseform und ein paar Eckdaten bekannt: Der Galaxy Home hat drei Standfüße, wird nach unten hin breiter und ist mit Stoff überzogen. Neben Hochtönern hat der Lautsprecher auch einen eingebauten Subwoofer. Acht Mikrofone sollen dafür sorgen, dass Sprachbefehle korrekt erkannt werden. Es ist weiterhin offen, wann und zu welchem Preis das Gerät auf den Markt kommen wird.


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