Digitaler Assistent: Microsoft zeigt Zusammenarbeit von Alexa und Cortana

Der Plan, die Sprachassistenten Cortana und Alexa zu verzahnen, ist schon länger bekannt. Auf der Entwicklermesse Build zeigten Microsoft und Amazon kurz, wie das funktioniert. Allerdings gibt es weiter kaum Informationen dazu.

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Cortana wird bald mehr können (Symbolbild/Archivbild). (Bild: Justin Sullivan/Getty Images North America)

Auf der Entwicklermesse Microsoft Build hat der Software-Entwickler Microsoft gemeinsam mit dem Online-Warenhaus Amazon in Seattle demonstriert, dass sich Alexa unter Windows 10 von Cortana aus starten lässt.

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Das Interessante an der Integration ist, dass damit Windows sehr viel flexibler wird, als dies mit Cortana bisher möglich ist. Vor allem Smarthome-Geräte lassen sich so von Windows einfach bedienen, auch wenn das einen Doppelaufruf bedeutet. Dabei baut Microsoft darauf, dass Alexa besonders viele Smart-Home-Geräte unterstützt. Apple ging einen anderen Weg und integrierte mit Siri einen eigenen Smarthome-Standard: Homekit.

Aber auch Alexa kann von Cortana profitieren, indem vor allem der Zugriff auf Microsoft-Dienste darüber besser möglich sein soll als mit Alexa allein. Das ist das Ziel von Amazon, allerdings gehört eine Microsoft-Kalender-Integration schon längst zum Leistungsumfang von Alexa, so dass eine wichtige Funktion bereits vorhanden ist.

Mit Cortana ist eine Anbindung an Outlook möglich, so dass sich über Cortana E-Mails versenden lassen. Eine Funktion, die Alexa bisher standardmäßig nicht bietet.

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Die Nutzung von Cortana über Alexa ähnelt dem Aufruf eines Alexa-Skills. Der Nutzer aktiviert Cortana und nutzt dann diesen für weitere Aufgaben. So sind viele Skills konzipiert. Umgekehrt wird Alexa ähnlich auf Seiten Cortanas wie ein Skill aufgerufen und bedient, nur dass Cortana eigentlich keine Skills unterstützt.

Durch Alexa als Sub-Sprachassistent lassen sich natürlich auch die anderen Funktionen, wie Skills, von Alexa verwenden. Cortana profitiert damit von der Erweiterbarkeit von Alexa, ohne dass Entwickler ihre Skills an Cortana anpassen müssen. So können Essensbestellungen oder Taxibuchungen auch über Cortana durchgeführt werden, die ohne Alexa nicht möglich wären.

Das Projekt selbst ist schon seit einiger Zeit bekannt.

Weitere Informationen gibt es noch nicht. Laut eine Amazon-Sprecherin befindet sich das Projekt noch in einer frühen und geschlossenen Betaphase. Wer sich für das Projekt interessiert, kann sich auf einer Alexa-Cortana-Webseite für weitere Informationen anmelden.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Microsoft an der Microsoft Build in Seattle, Washington, teilgenommen. Die Reisekosten wurden von Microsoft übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

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