Abo
  • Services:

Digitaler Assistent: Googles Assistant erhält Kurzbefehle

Anwender können das Sprechen mit dem Google Assistant vereinfachen. Für lange Sprachbefehle lassen sich Kurzformen definieren. Außerdem erwägt Google, andere Signalwörter für den Aufruf des Assistant zu erlauben.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Home wird komfortabler.
Google Home wird komfortabler. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Lange Befehlsketten können einem die Nutzung smarter Lautsprecher verleiden. Das hat auch Google erkannt und will das mit selbst definierten Kurzbefehlen verbessern. Dazu wird der Google Assistant erweitert, der im smarten Lautsprecher Google Home steckt. In der Home-App können Anwender für lange Befehlssätze Kurzformen definieren, berichtet 9to5Google. Auf der Google-I/O-Keynote wurde diese nützliche Verbesserung sonderbarerweise nicht erwähnt.

Ein Wort kann einem Satz entsprechen

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich

Im Grunde kann der Anwender also eigene Sprechbefehle definieren, das Ganze erfolgt über die Google-Home-App. Innerhalb der App können beliebige Sprachsequenzen mit beliebigen Kurzformen verknüpft werden. Für den Satz "Spiele Entspannungsmusik über Google Play Music" kann etwa einfach die Kurzform Entspannungsmusik gewählt werden. Sobald der Nutzer zu Google Home "Entspannungsmusik" sagt, spielt er die gewünschte Musik über Googles Musikstreamingdienst ab.

Viel gesparte Sprechzeit gebe es auch beim Anschauen einer Serie auf einem mit Home verbundenen Chromecast. Wer etwa gerade die aktuelle Staffel von Fargo auf Netflix schaut, muss eigentlich sagen: "Spiele Fargo auf Netflix auf meinem Chromecast ab." Hier könnte als Kurzwort lediglich Fargo hinterlegt werden, der Nutzer muss nur noch das Signalwort sprechen anstatt einen kompletten Satz.

Noch keine Gruppierung von Befehlen möglich

Bisher gibt es diese Kurzformen nur für einzelne Befehle. Es ist noch nicht möglich, mehrere Befehlsketten zu kombinieren und dafür eine Kurzform zu verwenden. Das würde den Komfort der neuen Möglichkeiten noch deutlich erhöhen. Dann ließe sich etwa das Videostreaming mit der Lichtsteuerung verknüpfen. Wenn es entsprechend konfiguriert ist, könnte Home nicht nur auf dem Chromecast Netflix starten und mit der Wiedergabe von Netflix beginnen, sondern auch gleich noch das Licht der verbundenen Hue-Lampen dimmen.

Vergleichbare Kurzbefehle gibt es für Amazons Alexa nicht. Vor allem im Zusammenspiel mit Skills könnten solche Kurzbefehle auch für Alexa eine große Erleichterung darstellen. Bisher muss sich der Nutzer genau merken, wie das gewünschte Skill heißt. Bei großen, bekannten Marken ist das weniger schwierig. So manches praktische Skill hat jedoch weniger einprägsame Bezeichnungen. Dann scheitert die Skill-Nutzung daran, dass der Nutzer nicht mehr weiß, wie er ihn aufrufen muss.

Erstmal keine neuen Signalwörter für Assistant

Anlässlich der Google I/O sprach The Verge mit Rishi Chandra, Vice President für Google Home. Dabei ging es darum, ob angedacht ist, auch andere Signalwörter für den digitalen Assistenten zu erlauben. Derzeit kann Home respektive der Assistant mit "Ok, Google" oder wahlweise mit "Hey, Google" aktiviert werden. Vorerst will Google hier keine anderen Signalwörter gestatten, will sich aber alle Optionen offenhalten.

Google habe sich bewusst dagegen entschieden, den Assistant mit einem Namen zu versehen, so wie es Amazon mit Alexa, Apple mit Siri und Microsoft mit Cortana gemacht haben. Damit soll das Signal ausgesendet werden, dass der Google Assistant für das Unternehmen ein besonders zentrales Projekt ist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  3. 5,99€
  4. (-80%) 5,55€

vo5tr0 19. Mai 2017

Es heißt immer nur im Sommer. Wenn ich mir das Wetter die letzen Tage so anschaue, kann...

Truster 18. Mai 2017

Einfach einen weiblichen Namen dafür zu definieren.... Wie wärs mit.... Sylvia, Honey...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019)

Die Hololens 2 ist Microsofts zweites AR-Headset. Im ersten Kurztest von Golem.de überzeugt das Gerät vor allem durch das merklich größere Sichtfeld.

Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Sailfish X im Test: Die Android-Alternative mit ein bisschen Android
Sailfish X im Test
Die Android-Alternative mit ein bisschen Android

Seit kurzem ist Sailfish OS mit Android-Unterstützung für weitere Xperia-Smartphones von Sony verfügbar. Fünf Jahre nach unserem letzten Test wird es Zeit, dass wir uns das alternative Mobile-Betriebssystem wieder einmal anschauen und testen, wie es auf einem ursprünglichen Android-Gerät läuft.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android, Debian, Sailfish OS Gemini PDA bekommt Dreifach-Boot-Option

FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
FreeNAS und Windows 10
Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

    •  /