Digitaler Assistent: Google Assistant erlaubt mehrere Befehle in einem Zuruf
Manchmal ist der deutsche Google Assistant viel langsamer als die US-Version, wenn es um neue Funktionen geht. Seit Kurzem erlaubt es der Google Assistant, zwei bis drei Befehle in einen Zuruf zu packen. Die einzelnen Befehle werden dabei mit einem "Und" verknüpft. Die neue Funktion steht auf allen smarten Lautsprechern zur Verfügung, die mit dem Google Assistant laufen. In den USA ist sie bereits seit Ende 2017 verfügbar.
Wer sich vom Google Assistant die Uhrzeit und das Wetter ansagen lassen will, konnte dies bisher nur nacheinander machen. Erst sagte der Nutzer: "Hey Google, wie spät ist es?" , wartete die Antwort ab und sagte dann: "Hey Google, wie wird das Wetter morgen?" . Diese Vorgehensweise ist weiterhin möglich.
Nutzer können dem digitalen Assistenten aber auch gleich zwei Fragen auf einmal stellen: "Hey Google, wie spät ist es und wie wird das Wetter morgen?" . Dann wird zuerst die aktuelle Uhrzeit angesagt und anschließend die Wetterprognose. Aber auch die Steuerung smarter Lampen lässt sich mit anderen Befehlen in einem Zuruf zusammenfassen. Beim Ausprobieren ließen sich zwei Kommandos jedes Mal kombinieren.
Drei Befehle in einem Zuruf funktionieren nicht immer
Drei Ansagen aufs Mal funktionierten dagegen nicht immer. Es war problemlos möglich, eine Lampe umzuschalten, die Zeit und danach den Wetterbericht ansagen zu lassen. Mehr als drei Befehle ließen aber nicht ausführen. Dann gab der Google Assistant stets die Auskunft, dass er das nicht könne, gibt aber keinen Hinweis darauf, dass es zu viele Kommandos in einem Zuruf sind.
Amazons digitaler Assistant Alexa beherrscht in Deutschland noch nicht die Möglichkeit, direkt mehrere Befehle in einem Zuruf miteinander zu verbinden. Seit November 2018 gibt es mit dem Aufmerksamkeitsmodus auf Alexa-Geräten eine etwas ähnliche Funktion.
Alexas Aufmerksamkeitsmodus funktioniert ähnlich
Sobald der Aufmerksamkeitsmodus aktiviert ist, lauscht der smarte Lautsprecher nach Ausführung eines Befehls noch etwa fünf Sekunden. Dabei leuchtet die Lautsprecher-LED, es ist also erkennbar, dass weiter zugehört wird. In dieser Zeit kann ein weiteres Kommando angesagt werden, ohne das Aktivierungswort für Alexa zu wiederholen.
Sagt der Nutzer etwa: "Alexa, stelle einen Timer auf zehn Minuten" , lauscht der smarte Lautsprecher für etwa fünf Sekunden auf einen weiteren Befehl. Der Timer kann gleich wieder gelöscht oder ein weiterer Befehl gegeben werden: "Setze Milch auf die Einkaufsliste" und nach einer Pause: "Setze Kartoffeln auf die Einkaufsliste" . Das geht solange, bis der Nutzer keine Befehle mehr erteilt.
Mehr dazu:

- Anzeige Hier geht es zu Philips Hue Produkten bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.