Abo
  • IT-Karriere:

Digitaler Assistent: Google Assistant auf dem Smartphone wird besser

Google hat einen Ausblick auf Neuerungen für den Google Assistant auf Smartphones geboten. Die Steuerung des Smartphones mit der Stimme soll weiter vorangetrieben werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Neues vom Google Assistant
Neues vom Google Assistant (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Das Smartphone soll sich umfangreicher und besser als bisher mit der Stimme steuern lassen. Dieses Ziel verfolgt Google mit einer neuen Version des Google Assistant, der auf der Keynote der Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellt wurde. Der kommende Google Assistant lauscht länger als bisher, so dass mehrere Befehle nacheinander gesprochen werden können, ohne zwischendurch ein Aktivierungswort sagen zu müssen. Damit soll das Smartphone allgemein zügiger auf Sprachanweisungen reagieren. Das setzt aber voraus, dass der Nutzer sich ganz genau vorher überlegt, welche Schritte er alle erledigt wissen will.

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau Pfalz
  2. HRG Hotels GmbH, Berlin

Denn nach wie vor erwartet der Assistant, dass erst eine Befehlsfolge gesprochen wird und dann die nächste folgt. Dann wird erst ein Befehl abgearbeitet, danach der nächste. Auf der Keynote wurde gezeigt, wie der Google Assistant dazu benutzt wird, eine Nachricht zu schreiben, ein Foto herauszusuchen und dieses an die Nachricht anzuhängen.

Das dafür verwendete Modell künstlicher Intelligenz soll deutlich weniger Platz brauchen als bisher, so dass es offline auf dem Smartphone laufen kann. Dadurch soll der Google Assistant auch schneller als bisher reagieren.

Driving Mode soll beim Autofahren helfen

Solche Möglichkeiten will man zunächst nur Besitzern eines Pixel-Smartphones zur Verfügung stellen. Das soll irgendwann im Laufe des Jahres passieren. Wann diese neue Version des Google Assistant für andere Smartphones erscheinen wird, ist nicht bekannt.

Google hat zudem einen speziellen Driving Mode für Android gezeigt. Dabei geht es darum, das Smartphone vor allem im Auto optimal mit der Sprache steuern zu können. Dieser spezielle Driving Mode soll im Sommer 2019 für alle Smartphones mit dem Google Assistant erscheinen.

Duplex on the web macht Reservierungen

Zudem hat Google Duplex on the web vorgestellt. Damit lassen sich unter anderem Mietwagenbuchungen weitgehend automatisieren. Das funktioniert aber nur, wenn der Nutzer alle dafür nötigen Daten zur Verfügung stellt. Wer also seinen Flug und sein Urlaubsquartier über Google-Dienste gebucht hat, kann die Funktion nutzen. Dazu werden die dort vom Nutzer hinterlegten Daten analysiert und diese beim Reservieren eines Mietwagens automatisch eingetragen. Der Nutzer muss die Reservierungsdaten dann nur noch bestätigen, so das Ziel von Google.

Außer zur Buchung eines Mietwagens soll auch das Reservieren von Kinokarten damit vereinfacht werden. Gezeigt wurde diese Funktion auf der Keynote allerdings nicht. Duplex on the web ist noch eine frühe Vorabversion, so Google. Es ist nicht bekannt, wann die Funktion für die Allgemeinheit nutzbar sein wird.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 229,00€
  3. 4,19€
  4. 137,70€

dEEkAy 08. Mai 2019

Ich habe erst vor kurzem den Assistent und Android Auto für mich entdeckt. Habe beides so...

Hugo1of2 08. Mai 2019

das Problem ist mir vor ein paar Monaten auch aufgefallen. Nun stelle ich meine Timer...


Folgen Sie uns
       


Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box ist ein HDMI-Splitter, über den Hue Sync verwendet werden kann. Im ersten Kurztest funktioniert das neue Gerät gut.

Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen Video aufrufen
E-Auto: Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte
E-Auto
Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

IAA 2019 Die Premiere von Byton in Frankfurt ist überraschend. Da der M-Byte im kommenden Jahr in China startet, ist die Vorstellung des produktionsreifen Elektroautos in Deutschland etwas Besonderes.
Ein Bericht von Dirk Kunde


    Dick Pics: Penis oder kein Penis?
    Dick Pics
    Penis oder kein Penis?

    Eine Studentin arbeitet an einer Software, die automatisch Bilder von Penissen aus Direktnachrichten filtert. Wer mithelfen will, kann ihr Testobjekte schicken.
    Ein Bericht von Fabian A. Scherschel

    1. Medienbericht US-Regierung will soziale Netzwerke stärker überwachen
    2. Soziales Netzwerk Openbook heißt jetzt Okuna
    3. EU-Wahl Spitzenkandidat Manfred Weber für Klarnamenpflicht im Netz

    Recruiting: Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird
    Recruiting
    Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

    Gerade im IT-Bereich können Unternehmen sehr schnell wachsen. Dabei können der Fachkräftemangel und das schnelle Onboarding von neuen Mitarbeitern zum Problem werden. Wir haben uns bei kleinen Startups und Großkonzernen umgehört, wie sie in so einer Situation mit den Herausforderungen umgehen.
    Von Robert Meyer

    1. Recruiting Alle Einstellungsprozesse sind fehlerhaft
    2. LoL Was ein E-Sport-Trainer können muss
    3. IT-Arbeit Was fürs Auge

      •  /