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Digitaler Assistent: Amazon macht Alexa schlauer und komfortabler

Gleich drei neue Funktionen hat Amazon für Alexa vorgestellt. Das Merken eines Skills-Namens entfällt, bald sind Folgefragen möglich, und der digitale Assistent erhält ein dauerhaftes Gedächtnis. Damit soll Alexa nützlicher und komfortabler werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Viele neue Funktionen für Alexa
Viele neue Funktionen für Alexa (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auf einige der Funktionen für Alexa, die Amazon vorgestellt hat, ist schon lange gewartet worden. Mit der Funktion Skills Arbitration kann Amazons digitaler Assistent künftig automatisch Skills aktivieren, wenn der Kontext der Frage dazu passt. Damit entfällt das lästige Merken der Skills-Bezeichnung. Bislang ist es so, dass der Nutzer erst den Skills-Namen ansagen muss, um ihn zu aktivieren.

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Als Beispiel nennt Amazon, dass der Nutzer einen Echo Show mit Display fragen könne: "Alexa, wie entferne ich einen Ölfleck von meinem Hemd?" Daraufhin wird der Skills Tide Stain Remover aktiviert und gibt entsprechende Anweisungen dazu. Bisher musste sich der Nutzer merken, dass der Skills Tide Stain Remover heißt, diesen ansagen und sich dann mit dem Skills unterhalten. Vorerst wird es diese Möglichkeiten jedoch nur in den USA geben, wann sie für Deutschland aktiviert werden, ist noch nicht bekannt.

Die Speicherfunktion will Amazon ebenfalls zunächst nur in den USA anbieten. Mit dieser Funktion merkt sich Alexa Informationen. Sagt der Nutzer "Alexa, denk daran, dass Sabines Geburtstag der 5. Mai ist", wird das abgespeichert. Wird Alexa dann gefragt "Wann hat Sabine Geburtstag", sollte der Assistent das korrekte Datum nennen. Ob Alexa den Nutzer auch von sich aus an den Geburtstag erinnern wird, ist nicht klar.

Alexa erhält besseres Verständnis auf Folgefragen

Die dritte Neuerung soll es auch in Deutschland geben, Amazon nennt sie Kontextübertragung. Damit wird Alexa Folgefragen beantworten können, damit sich der Nutzer besser als bisher mit dem digitalen Assistenten unterhalten kann. Eine frühe Version der Kontextfragen aktivierte Amazon ohne Ankündigung vor einiger Zeit. Bisher funktionierten Folgefragen bereits mit Pronomen-Referenzen. Wird Alexa nach dem aktuellen Album eines Künstlers gefragt, kann der Nutzer sich dieses abspielen lassen, indem er direkt danach sagt: "Alexa, spiel es ab".

Diese Anfänge will Amazon erweitern, so dass solche Nachfragen künftig auch ohne Pronomen verstanden werden. Wer nach dem Wetter in Berlin fragt und nachsetzt mit "Was ist mit diesem Wochenende?", soll die Wetteraussichten für diesen Zeitraum in Berlin angesagt bekommen. Zudem soll auch die Nachfrage verstanden werden "Wie lang ist die Fahrt dorthin", und der Nutzer bekommt die Fahrzeit nach Berlin angesagt.

Alle Funktionen will Amazon in Kürze bereitstellen. Die deutschen Alexa-Kunden werden erst mal nur die neuen Folgefragenfunktionen erhalten. Es gibt keine Auskünfte dazu, wann die beiden anderen Alexa-Neuerungen in Deutschland angeboten werden.

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