Digitale Transformation: Chewy-Gründer Ryan Cohen soll Gamestop retten

Cohen war mit einem Online-Handel für Tiernahrung erfolgreich und soll jetzt die Digitalstrategie von Gamestop leiten.

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Bisher ist Gamestop vor allem als Einzelhändler aktiv.
Bisher ist Gamestop vor allem als Einzelhändler aktiv. (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Nach den riesigen Turbulenzen des Aktienkurses des kriselnden Videospielhändler Gamestop setzt dieser nun verstärkt auf seine bereits begonnene Digitalstrategie. Das Unternehmen hat dazu ein Komitee zur strategischen Planung und Kapitalallokation gegründet, wie Gamestop mitteilt. Geführt werden soll dieses Komitee von dem Investor Ryan Cohen, der bereits den Online-Handel für Tiernahrung, Chewy.com, mitgegründet und als CEO zum Erfolg geführt hat.

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Nach einem stetigen Wachstum der Aktien in der vergangenen Woche stieg der Kurs der Gamestop-Aktie nach dieser Ankündigung am Montag erneut deutlich um mehr als 40 Prozent. Im vorbörslichen Handel an der New Yorker Börse steht die Gamestop-Aktie inzwischen sogar bei mehr als 220 US-Dollar und damit sogar über dem Tageshöchstwert von Montag.

Das neu gegründete Komitee bei Gamestop soll sich zunächst vor allem darauf fokussieren, neues Spitzenpersonal zu finden und einzustellen und dafür auch die notwendigen finanziellen Ressourcen bereitzustellen. In der Mitteilung heißt es dazu: "Das Komitee wird sich darauf konzentrieren, Maßnahmen zu identifizieren, die Gamestop in ein Technologieunternehmen verwandeln können". Bisher war Gamestop vor allem ein klassischer Einzelhändler mit sehr großem Filialnetz.

Konkret gesucht wird nun ein Chief Technology Officer für Gamestop. Hinzu kommen sollen Verantwortliche für den Kundendienst sowie für die E-Commerce-Anstrengungen des Unternehmens. Gesucht wird außerdem ein Ersatz für den ehemaligen Finanzchef Jim Bell, bei dessen Abgang der Investor Cohen eine Schlüsselrolle gespielt haben soll.

Kursturbulenzen bei Gamestop

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Ausgelöst wurde der Hype um die Gamestop-Aktie in den vergangenen Wochen durch eine koordinierte Aktion von Mitgliedern des Reddit-Forums Wallstreetbets. Erklärtes Ziel aus der Community heraus war es dabei, Hedgefonds in die Pleite zu treiben, die mit Leerverkäufen auf fallende Kurse von Gamestop spekuliert haben. Die Käufe geschahen dabei wohl fast ausschließlich über Trading-Apps.

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Die Anbieter der Apps waren dabei aber teilweise massiv von dem Handelsvolumen überfordert und haben den Handel mit der Gamestop-Aktie zwischenzeitlich ausgesetzt oder eingeschränkt. Der Chef der Trading-App Robinhood hat dabei Absprachen mit Hedgefonds dementiert. Der vor allem in Deutschland beliebte Anbieter Trade Republic hatte sich ebenfalls für Probleme mit dem Handel der Gamestop-Aktie entschuldigt.

Nach der US-Politik und US-Justiz sollen mögliche Probleme rund um die massiven Kursschwankungen der Aktie des Videospiele-Händlers Gamestop auch in der EU untersucht werden.

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