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Digitale Souveränität:
Wir lassen uns nicht von Oligarchen kaufen!

Big-Tech-Konzerne schlucken Start-ups und kommen so an Schlüsseltechnologien, die sie monopolisieren. Neue Geschäftsmodelle verhindern das.
/ Erik Bärwaldt
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Geld von US-Oligarchen? Nein, danke. (Bild: Mohamed_hassan / Pixabay)
Geld von US-Oligarchen? Nein, danke. Bild: Mohamed_hassan / Pixabay

Rolex ist der mit Abstand erfolgreichste und bekannteste Luxusuhrenhersteller der Schweiz(öffnet im neuen Fenster). Doch das Unternehmen ist – anders als seine Größe vermuten lässt – nicht börsennotiert, sondern eine Aktiengesellschaft, die vollständig von der Fondation Hans Wilsdorf kontrolliert wird(öffnet im neuen Fenster). Wilsdorf, der Gründer von Rolex, etablierte diese Stiftung bereits 1945(öffnet im neuen Fenster).

In seinem Testament, das ein detailliertes Regelwerk beinhaltet, legte der Firmengründer fest, dass die Rolex SA nach seinem Ableben vollständig in das Eigentum der Hans-Wilsdorf-Stiftung übergeht. Er verfügte dabei ein ewiges Verkaufs-, Aufteilungs- und Börsenverbot, damit die Unabhängigkeit des Uhrenherstellers gesichert bleibt. Außerdem ordnete er an, dass die Gewinne von Rolex zu wohltätigen Zwecken fast ausschließlich im Kanton Genf verwendet werden dürfen. Er legte sogar konkret fest, welchen Institutionen und einzelnen Personen eine Förderung zugute kommen sollte.

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