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Digitale Souveränität:
Was europäische Microsoft-Alternativen können und wo sie (noch) scheitern

Ein US-Urteil entzieht dem EU-US-Datenpakt eine tragende Säule. Die Frage nach dem Umstieg ist für IT-Abteilungen jetzt umso dringlicher. Wir erklären, was sich 2026 migrieren lässt.
/ Steffen Zahn
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Für einen Ausstieg aus Microsoftprodukten spricht einiges - dagegen aber auch. (Bild: Martin Lelievre/AFP via Getty Images)
Für einen Ausstieg aus Microsoftprodukten spricht einiges - dagegen aber auch. Bild: Martin Lelievre/AFP via Getty Images

Am 29. Juni hat der Oberste Gerichtshof der USA in der Sache Trump gegen Slaughter entschieden (PDF)(öffnet im neuen Fenster), dass der Präsident Mitglieder der Handelsaufsicht FTC ohne gesetzlichen Grund entlassen darf. Sechs Richter stimmten dafür, drei dagegen. Was nach US-amerikanischem Verfassungsrecht klingt, trifft jede europäische IT-Abteilung, die Microsoft 365 betreibt. Denn der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission zum EU-US Data Privacy Framework verweist an 259 Stellen auf genau diese FTC, und zwar als unabhängige Aufsichtsbehörde. Unabhängig ist sie seit dem Urteil aber nicht mehr.

Damit steht die Frage nach dem Umstieg anders im Raum als noch im Frühjahr. Wir zeigen, was das Urteil praktisch bedeutet, was die europäischen Alternativen inzwischen können, an welchen Stellen eine Migration heute gelingt und wo sie hart abbricht.

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