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Digitale Souveränität in Bayern:
Noch mehr Geld für Microsoft

Seit Monaten wird Bayerns Regierung wegen ihrer Microsoft-Verhandlungen kritisiert. Jetzt kommt raus: Microsoft-Verträge ohne Ausschreibung gibt es schon seit Jahren.
/ Erik Bärwaldt
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Bayerns Ministerpräsident hat den Koalitionsstreit um die Microsoft-Lizenzverträge für beendet erklärt, aber die Debatte um die digitale Souveränität im Freistaat geht weiter. (Bild: Alexandra Beier/Getty Images)
Bayerns Ministerpräsident hat den Koalitionsstreit um die Microsoft-Lizenzverträge für beendet erklärt, aber die Debatte um die digitale Souveränität im Freistaat geht weiter. Bild: Alexandra Beier/Getty Images

Die bayerische Staatsregierung ist in den letzten Monaten weit über die Landesgrenzen hinaus in die Schlagzeilen geraten. Grund für die erhöhte mediale Aufmerksamkeit waren die Pläne des Finanzministers, noch vor Ende 2025 mit Microsoft einen konsolidierenden Lizenzvertrag auszuhandeln. Dieser Lizenzvertrag mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro (g+) dient der Einführung von Microsoft 365 mit Teams und Copilot auf allen bayerischen Behördenarbeitsplätzen und somit der Vereinheitlichung der staatlichen IT-Infrastruktur.

Doch nachdem sich im Herbst 2025 zahlreiche bayerische IT-Unternehmen ebenso wie Verbände und auch Einzelpersonen in einem offenen Brief wegen der dadurch entstehenden Abhängigkeiten gegen diese Pläne ausgesprochen und damit ein erhebliches Medienecho ausgelöst hatten, brach innerhalb der Staatsregierung ein offen ausgetragener Konflikt aus.

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