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Digitale Souveränität:
Die Community der Communitys wächst

Das Fediverse wächst. Wer das nicht glaubt, konnte sich auf dem dritten Fediday in Berlin ein Bild machen. Unterfüttert von Zahlen und Fakten präsentiert sich eine selbstbewusste Gemeinschaft mit großen Hoffnungen.
/ Markus Feilner
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Die C-Base ist nur das Kommandomodul eines Millionen Jahre alten Raumschiffs ... (Bild: Markus Feilner)
Die C-Base ist nur das Kommandomodul eines Millionen Jahre alten Raumschiffs ... Bild: Markus Feilner

Die C-Base ist legendär. Gegenüber der Jannowitzbrücke liegt der Berliner Hackerspace, laut dem Thema eines Kunstprojektes ist sie nur die Kommandozentrale eines gigantischen Alien-Raumschiffes(öffnet im neuen Fenster), das sich kilometerweit unter Berlin erstreckt. Was sich in dem Gebäude über und hinter der C-Base tatsächlich erstreckt: weitläufige Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Workshops. Wie den Fediday(öffnet im neuen Fenster) am vergangenen Wochenende, wo sich über 200 Entwickler, Strategen und Interessierte trafen, um die großen (Social-Media-)Themen unserer Zeit anzupacken.

Wer sich im Fediverse engagiert, sucht selbstbestimmte, demokratische Kommunikation, Kooperation und nicht selten auch Kollaboration abseits der großen, von oft rechtspopulistisch orientierten US-amerikanischen Milliardären dominierten Netzwerke. Die Memes reichen von Star Wars Andor bis zurück bis zu den Anfängen des Internets, des Webs und der Open-Source-Bewegung. Die Besucher des Fediday gingen denn auch mit einem ganz besonderen Gefühl nach Hause: Gut möglich, dass hier eine Bewegung am Entstehen ist, die noch lange nicht ihr ganzes Potenzial augeschöpft hat.

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