Lust auf eine Frau: Des Teufels Saat

Rund ein Jahrzehnt später kam Des Teufels Saat heraus, der auf einer Romanvorlage von Dean R. Koontz basiert. Der Titel des 1977 gestarteten Films ist eigentümlich, aber nur, wenn man nicht weiß, was hier das ultimative Ziel des Computers ist.

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Der Computer heißt Proteus IV und wurde entwickelt, um bei der Suche nach Heilmitteln für verschiedene Krankheiten zu helfen. Allerdings entwickelt Proteus IV ein ungesundes Interesse für die Menschheit und nutzt das voll computergesteuerte Haus des Wissenschaftlers, der ihn entwickelt hat, um dessen Frau dort gefangen zu halten.

Der Computer tötet und - hier wird es dann richtig irre - schwängert die Frau, wodurch ein Computer-Mensch-Hybride gezeugt wird: des Teufels Saat eben. Hanebüchen und abstrus ist das, keine Frage, und zum Ende auch total trashig. Aber der Anfang ist gut, zumal das voll computerisierte Heim der Familie vorwegnimmt, was heute tatsächlich möglich ist.

Je realistischer, desto erschreckender

Böse Computer gab es in der Filmgeschichte neben den genannten reichlich: Ob das Master Control Program in Tron, HAL-9000 in 2001 - Odyssee im Weltraum oder die Red Queen aus den Resident-Evil-Filmen, sie alle haben gemein, dass das Setting nicht unbedingt realistisch war.

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Der wahre Schrecken eines die Weltherrschaft anstrebenden Computers ergibt sich erst, wenn das Ganze unserer Realität nahekommt. Den meisten Filmen gelingt das aber nicht. Bestes Beispiel dafür ist Superman III - Der stählerne Blitz, denn da muss der Kryptonier gegen einen Supercomputer antreten, der Selbstbewusstsein entwickelt hat und nicht nur in der Lage ist, Kryptonitstrahlen zu erzeugen, sondern auch Cyborgs zu erschaffen, die ihn verteidigen sollen. Dass das alles eher abgedreht und witzig ist, passt insofern, als der Computer im Film von dem Komiker Richard Pryor erfunden wurde.

Des Teufels Saat

Die Superintelligenz

Die Idee, dass eine künstliche Intelligenz entscheiden könnte, was mit der Menschheit zu tun ist, griff letztes Jahr auch die Komödie Superintelligence auf. Hier will die Superintelligenz anhand der Handlungen einer Person entscheiden, ob die Menschheit es verdient, gerettet, versklavt oder vernichtet zu werden.

Der Film ist in erster Linie humorig, funktioniert aber auch als Gedankenkonstrukt und als nicht nur alberner Kommentar auf die Strömung in der Science-Fiction, Computer und künstliche Intelligenz zur Bedrohung für das organische Leben zu machen.

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 Digitale Overlords: Wenn Computer die Menschheit bedrohen''Shall we play a game?'' 
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chefin 08. Nov 2021 / Themenstart

In I-Robot hat sich auch kein Roboter gegen die Menschen aufgelehnt. Es war ein Mensch...

Quantium40 05. Nov 2021 / Themenstart

Aber war das jetzt der böse Computer oder doch nur der BOFH?

JensBerlin 04. Nov 2021 / Themenstart

Sicherlich gibt es noch oder auch absehbar keine "starke KI", allerdings kann uns Technik...

Pantsu 04. Nov 2021 / Themenstart

Ach was, Tag des Jüngsten Gerichts ist erstens unabwendbar und war in dieser Zeitlinie...

Quantium40 04. Nov 2021 / Themenstart

Die Serie "Person of Interest" fehlt auch noch. siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki...

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