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Digitale Landkarten: Routenplanung wird mit Openstreetmap.org möglich

Das Openstreetmap -Projekt hat die Routenplanung auf seiner Webseite offiziell freigeschaltet. Damit steht eine weitere Alternative zu den großen Kartendiensten bereit. Zudem kann der Anwender verschiedene Methoden zur Routenberechnung wählen.
/ Andreas Sebayang
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Die Routenplanung funktioniert jetzt auf Openstreetmap.org. (Bild: Openstreetmap.org)
Die Routenplanung funktioniert jetzt auf Openstreetmap.org. Bild: Openstreetmap.org

Openstreetmap unterstützt jetzt(öffnet im neuen Fenster) die direkte Routenplanung über die eigene Webseite(öffnet im neuen Fenster) . Wer nun Openstreetmap.org besucht, kann über ein Pfeilsymbol die Maske für die Planung eines Weges aufrufen.

Dabei nutzt Openstreetmap verschiedene Dienste in Abhängigkeit vom Verkehrsmittel, die bisher als Einzellösungen angeboten wurden. Dabei gibt es drei Grundnavigationsmöglichkeiten: per Pedes, mit dem Auto oder dem Fahrrad. In jeder dieser Kategorien gibt es bisher zwei Auswahlmöglichkeiten für die Berechnung der Route. Mapquest steht dabei für jede Routenplanung zur Verfügung. Fußgänger und Fahrradfahrer können alternativ Graphhopper verwenden. Autofahrer haben als Mapquest-Alternative hingegen die Routenplanung durch die Open Source Routing Machine, kurz OSRM.

Was allerdings noch fehlt, wäre eine Routenplanung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Derartige Dienste bietet Google schon seit längerem an, wenn auch nicht vollständig. Ohne direkte Unterstützung der Stadt geht es nicht und die Routenplanung per ÖPNV ist noch lückenhaft. In Berlin kooperiert Google beispielsweise seit 2013 mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) . Es gibt allerdings auch Verbindungen des VBB mit Openstreetmap. Die VBB-Live-Karte verwendet beispielsweise Openstreetmap-Daten als Grundlage für die Echtzeitanzeige der Positionen von einzelnen Bussen, Schiffen und Bahnen.


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