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Digitale ID und Wallet:
Ein Einfallstor für staatliche Repression

Immer mehr Länder führen eIDs ein. Das soll Bürger, Behörden und Firmen entlasten, birgt jedoch erhebliches Gefahrenpotenzial.
/ Erik Bärwaldt
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Den Identitätsnachweis per Ausweisapp gibt es bereits, das erweiterte EUDI-Wallet der EU soll hierzulande im Jahr 2027 eingeführt werden. (Bild: Sean Gallup / Getty Images)
Den Identitätsnachweis per Ausweisapp gibt es bereits, das erweiterte EUDI-Wallet der EU soll hierzulande im Jahr 2027 eingeführt werden. Bild: Sean Gallup / Getty Images

Digitale Ausweise und Wallets, in denen zunehmend mehr persönliche Daten der Bürger gespeichert werden, kommen allmählich weltweit in Mode. In einigen Ländern werden digitale IDs auf dem Smartphone sukzessive verpflichtend eingeführt. Den jeweiligen Apps werden nach und nach weitere Funktionen hinzugefügt, so dass sie universell eingesetzt werden können.

Auch die EU bietet ihren Mitgliedstaaten bis Ende 2026 eine eigene digitale EU-Brieftasche namens European Digital Identity Wallet (EUDI)(öffnet im neuen Fenster) an. Ziel ist es, über die reine Ausweisfunktion hinaus eine rechtsgültige digitale Unterschrift zu ermöglichen, so dass mithilfe des EU-Wallets beispielsweise Finanztransaktionen digital abgewickelt werden können.

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