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Digital Bolex D16
Digital Bolex D16 (Bild: Bolex International)

Digitale Filmkamera: Unkomprimiertes 2K-Video zum Kampfpreis

Digital Bolex D16
Digital Bolex D16 (Bild: Bolex International)

Sie sieht aus wie eine 16-mm-Filmkamera aus den 70er Jahren, aber in ihrem Inneren befindet sich modernste Technik. Die Digital Bolex nimmt Videos mit 2K unkomprimiert auf und soll dennoch nur 2.500 US-Dollar kosten.

Die Digital Bolex zeichnet Videos mit maximal 2.048 x 1.152 Pixeln auf und speichert sie im Format Adobe Cinema DNG mit 12 Bit Farbtiefe. Ein Rohdatenframe ist 2 bis 3 MByte groß. Der Senor der Kamera stammt von Kodak und misst 12,85 x 9,64 mm. Er entspricht damit ungefähr dem Format Super 16 mm.

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  • Konzeptzeichnungen der Digital Bolex D16 (Bild: Bolex International)
  • Konzeptzeichnungen der Digital Bolex D16 (Bild: Bolex International)
  • Konzeptzeichnungen der Digital Bolex D16 (Bild: Bolex International)
Konzeptzeichnungen der Digital Bolex D16 (Bild: Bolex International)

Die Framerate reicht bis zu 32 Bildern pro Sekunde bei 2K und 60 Bildern pro Sekunde bei 720p. Der Ton wird zweikanalig mit 16 Bit und 48 kHz aufgenommen und über XLR-Eingänge eingespeist. Die Aufnahmekontrolle erfolgt über ein 2,4 Zoll großes Display mit 320 x 240 Bildpunkten oder über einen Videoausgang über ein separates Display. Ein HD-SDI-Ausgang ist nur gegen Aufpreis vorhanden, wobei die Daten auf zwei Compactflash-Karten gespeichert werden. Die Datenpufferung erfolgt über eine SSD.

An die Kamera können Objektive angeschlossen werden. Als Standardbajonett wird der C-Mount eingesetzt, optional sind aber auch Bajonette für Arri PL, Canon EF und B4 erhältlich. Die Kamera wiegt ungefähr 2,5 kg und wird über einen internen oder externe Akkus mit Strom versorgt.

Einen Prototyp haben die Entwickler bereits ausgiebig getestet und einen Demofilm gedreht. Die Finanzierung über Kickstarter ist bereits lange vor Ablauf der Frist gesichert. Die Entwickler benötigten 100.000 US-Dollar - und mittlerweile sind rund 160.000 US-Dollar zusammengekommen. Die ersten 100 Besteller erhalten die Bolex für 2.500 US-Dollar. Danach steigt der Preis um 800 US-Dollar. Die technischen Daten haben die Entwickler in einem PDF zusammengefasst.


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Juniper 15. Mär 2012

Es kommt nicht nur auf die grösse des Sensors an sondern auch auf die Auflösung. Als...


Berliner Film-Blog des BAF e.V. / 28. Mär 2012

Bolex mit Nostalgielook und digitaler Technik



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