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EU will an die Spareinlagen der Bürger

Wildberger wiederum verwies auf den europäischen Binnenmarkt mit seinen 450 Millionen Kunden, der genutzt werden könne, um europäische Produkte zu skalieren. Nach Meinung Virkkunens sollten zudem die Ersparnisse der europäischen Bürger, die sie auf 30 Billionen Euro bezifferte, für die Finanzierung des KI-Wettlaufs genutzt werden.

Dazu plädierten Merz und Macron für die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Kapitalmarktes. "Wir müssen auch unsere Anstrengungen zusammenlegen und verstärken, einen europäischen Kapitalmarkt für die Finanzierung der Unternehmen zu finden, die jetzt noch vielleicht Start-ups sind oder jetzt am Anfang ihrer Entwicklung stehen" , sagte Merz. Laut Macron verhindert bislang die Überregulierung von Banken und Versicherungen, dass die Spareinlagen der Europäer genutzt werden, um Innovationen zu fördern.

Kein Protektionismus

Trotz der genannten Präferenz für europäische Lösungen: Merz und Macron versicherten, dass sich der Kontinent nicht abschotten wolle. Protektion der europäischen Interessen sei kein Protektionismus, sagte Macron. Ähnlich äußerte sich Merz: "Wir in Europa setzen im digitalen Raum auf Offenheit, Vertrauen und auf unsere Werte. Wir wollen keine virtuellen Mauern bauen. Wir wollen den Informationsraum nicht spalten. Zusammenarbeit und Vernetzung bleiben für uns Leitprinzipien, nicht Abschottung oder Protektionismus."


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