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Digitale Dividende III: Auch Bundesnetzagentur hofft auf Fernsehfrequenzen für 5G

Der Ausbau von 5G dürfte erst nach den Jahren 2025 und 2033 flächendeckend werden. Die Planungen der Bundesnetzagentur reichen so weit und betreffen auch DVB-T2.

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Netzaufbau beim Bayern-3-Dorffest
Netzaufbau beim Bayern-3-Dorffest (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Bundesnetzagentur zielt bei den Planungen für die weitere Vergabe von Frequenzen für 5G bereits jetzt auf die Jahre 2025 und 2033 sowie eine digitale Dividende III, dem Spektrum 470 bis 694 MHz, das der Rundfunk und PMSE (Programme Making and Special Events) derzeit nutzen. Der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, hatte zuvor erklärt: "Wir werden in den nächsten Jahren weitere Frequenzen vergeben, insbesondere auch solche, die für die Versorgung der Fläche besser geeignet sind." Der Ausbau der Netze bleibe eine dauerhafte Aufgabe.

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Ein Sprecher der Behörde sagte Golem.de nun auf Anfrage: "Der Hinweis bezieht sich auf die zum Ende des Jahres 2025 erneut verfügbaren Flächenfrequenzen im Bereich von 800 MHz sowie auf die im Jahre 2033 auslaufenden Zuteilungen in den Frequenzbereichen 700 MHz und 900 MHz. Hier kann die Bundesnetzagentur eine Neuvergabe mit bedarfsgerechten höheren Auflagen verknüpfen."

World Radio Conference im nächsten Jahr: das Ende von DVB-T2?

Darüber hinaus könnten gegebenenfalls weitere Flächenfrequenzen bei einer möglichen digitalen Dividende III verfügbar werden. "Dafür müssten zunächst international die Weichen gestellt werden", erklärte der Sprecher.

Die Frequenzen im langwelligen Bereich, unterhalb von 700 MHz, müssten weltweit harmonisiert und für den entsprechenden Gebrauch bestimmt werden, hatte auch Markus Haas, Chef der Telefónica, gefordert. Die World Radio Conference im nächsten Jahr, in der alle Länder vertreten seien, werde hier der Schlüssel sein. Wenn diese Konferenz nicht erfolgreich werde, sei in den nächsten zehn Jahren flächendeckend kein 5G möglich. Mit den richtigen Frequenzen könne 5G für eine komplette Flächenabdeckung funktionieren. Die Frequenzen, die im kommenden Jahr versteigert würden, seien dafür nicht geeignet, weil ihre Reichweite zu klein sei.



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zuschauer 25. Sep 2018

DVB-T2 hat man gar nicht erst eingeführt, sich die Kosten dafür also gespart. Jetzt wird...

solary 25. Sep 2018

Sat1/Vox und wie die Privaten alle heißen haben auf DVBT-2 nichts zu suchen, es sie sei...

DooMMasteR 25. Sep 2018

nicht zu vergessen, all die Leute die neue Funk-Mikros usw. gekauft haben, die dann auch...


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