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Passfotos werden integriert

Das ist bislang nicht vorgesehen, jedoch für die Weiterentwicklung des Dienstes nach der ersten Stufe geplant. Auf EU-Ebene habe sich Deutschland für "eine sichere Bereitstellung und datensparsame sowie selektive Nutzung von biometrischen Lichtbildern im transparenten und vertrauenswürdigen (deutschen) EUDI-Wallet-Ökosystem" eingesetzt.

Die konkrete Umsetzung werde derzeit noch geprüft und auf Grundlage des Digitale-Identitätengesetzes (DIdG) "perspektivisch ausdefiniert". Das Bundeskabinett brachte einen entsprechenden Entwurf des DIdG im Mai 2026 auf den Weg. Die Vorgaben zu Lichtbildern könnten im Laufe des parlamentarischen Verfahrens noch ergänzt werden.

Alternative Appstores werden geprüft

In der ersten Phase lässt sich die App nur über die Appstores von Google und Apple herunterladen. Voraussetzung dafür seien Android 13 beziehungsweise iOS 18 sowie ein Sicherheitsmodul im Endgerät. Die Wallet könne auch für Abläufe auf anderen Geräten, wie Desktop-Rechnern verwendet werden. "Weitere Betriebssysteme können zu einem späteren Zeitpunkt entweder durch die staatliche Wallet oder die Wallets alternativer Anbieter unterstützt werden", heißt es.

Für die Nutzung der Wallet sei weder ein Apple- noch ein Google-Konto erforderlich, zudem gebe es keine Verknüpfung mit einem solchen Konto. Die Play Integrity API von Google werde in der staatlichen EUDI-Wallet nicht eingesetzt. Die Integration der App in weitere Distributionskanäle werde geprüft und angestrebt.

Keine Kooperation mit dem CCC

Allen Versprechen und Zeitplänen zum Trotz: Ebenso wie bei der elektronischen Patientenakte ist nicht ausgeschlossen, dass Sicherheitsexperten Schwachstellen in der App finden und deren Einführung damit verzögern. "Nach Abschluss interner Audits sollen der Quellcode der staatlichen EUDI-Wallet sowie weiterer Komponenten als Open Source veröffentlicht und ein Bug-Bounty-Programm gestartet werden. Zudem erfolgt eine Sicherheitseinschätzung unter Einbindung des BSI", schreibt die Regierung.

Der Chaos Computer Club (CCC) sei zu einer Beteiligung am öffentlichen Dialog zur App eingeladen worden, habe sich jedoch gegen eine Beteiligung entschieden. "Zwischen dem BSI und dem Chaos Computer Club fanden darüber hinaus keine offiziellen Gespräche oder sonstigen Austauschformate zur EUDI-Wallet statt", hieß es weiter.


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