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Alexa und Google Assistant sind nicht immer und überall sinnvoll nutzbar.
Alexa und Google Assistant sind nicht immer und überall sinnvoll nutzbar. (Bild: Evangelisches Schuldekanat Schorndorf/Waiblingen Folgen/Public Domain)

Digitale Assistenten: Hey, Google und Alexa, mischt euch nicht überall ein!

Alexa und Google Assistant sind nicht immer und überall sinnvoll nutzbar.
Alexa und Google Assistant sind nicht immer und überall sinnvoll nutzbar. (Bild: Evangelisches Schuldekanat Schorndorf/Waiblingen Folgen/Public Domain)

Digitale Assistenten waren eines der beherrschenden Themen auf der diesjährigen CES. Amazon und Google dringen immer stärker in Bereiche vor, die für Sprachsteuerung eher ungeeignet sind. Wer will schon unbedingt mit der Klospülung sprechen?
Eine Analyse von Ingo Pakalski

Die Sprachassistenten von Google und Amazon können einem daheim durchaus das Leben einfacher und komfortabler machen. Mal eben mit Alexa oder Google Assistant das Licht auf Zuruf ein- oder auszuschalten, ist nicht unverzichtbar, aber wer sich erstmal daran gewöhnt hat, will es nicht mehr missen. Wer in der Küche Teig knetet, ist froh, wenn er einen Timer einstellen oder die Musik einschalten kann, ohne sich erst die Hände waschen zu müssen.

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Aber wenn es nach Amazon und Google geht, weichen uns die digitalen Assistenten bald gar nicht mehr von der Seite, wie sich auf der CES in Las Vegas zeigte. Beide Unternehmen setzen derzeit alles daran, ihre digitalen Assistenten auf so vielen Geräten wie möglich zu bringen. Ob das für die Kunden auch wirklich praktisch ist, scheint dabei selten ausschlaggebend zu sein.

Wenn in der S-Bahn alle Geräte anspringen

Google bringt seinen Assistant auf immer mehr Android-Smartphones, und auch Amazon sucht neue Partner, um Alexa auf das Smartphone zu bekommen. Kurz vor der CES hat Amazon neue Entwicklerwerkzeuge bereitgestellt, damit Alexa auch zusammen mit Kopfhörern, Fitnessarmbändern oder Smartwatches genutzt werden kann. Den Geräteherstellern will Amazon die Alexa-Integration besonders einfach machen. Auch das Zusammenspiel mit allen möglichen vernetzten Geräten spielt für die Unternehmen eine immer größere Rolle. So sollen auch Backöfen, Mikrowellen, Geschirrspüler und Waschmaschinen vernetzt werden.

Aber nicht immer bringt das den Kunden auch einen Komfortgewinn. Wer Alexa oder Google Assistant etwa in einer vollen S-Bahn mittels Headset, Smartwatch oder direkt am Smartphone aktiviert, kann durchaus auch Geräte von anderen Fahrgästen mit ansprechen, wenn dort die entsprechenden Assistenten ebenfalls aktiv sind. Das ist unerwünscht und behindert die Nutzung der Technik.

Google ermöglicht es immerhin, den Assistant nur mit der eigenen Stimme zu nutzen. Amazons deutscher Alexa-Version fehlt allerdings die Stimmenerkennung komplett, sodass hier noch mehr Probleme zu erwarten sind, wenn der Assistent in der Öffentlichkeit verwendet wird. Ganz abgesehen davon, dass sich Mitreisende von den Gesprächen mit der Technik gestört fühlen könnten.

Warum viel reden, wenn man einen Knopf drücken kann?

Auch bei Haushaltsgeräten wollen Amazon und Google den Kunden weismachen, dass eine Sprachsteuerung sinnvoll ist. Nach dem Willen der Hersteller sollen mehr Küchengeräte mit der Stimme bedient werden. Allerdings dürfte in den meisten Fällen eine Sprachsteuerung mehr Aufwand als Nutzen bedeuten.

Warum sollte man die Temperatur am Backofen mit der Stimme einstellen, wenn der Drehregler viel schneller betätigt ist? Zumal der Koch ohnehin vorm Backofen steht, er muss ja das Essen hineinschieben. Das nehmen ihm digitale Assistenten nämlich nicht ab. Die gleichen Einschränkungen sehen wir beim Einstellen des Mikrowellenprogramms per Sprache, das Alexa neuerdings beherrscht. Aber was soll damit gewonnen werden?

Mit dem Google Assistant lässt sich jetzt auch eine Geschirrspülmaschine mit der Sprache steuern, nur wozu? Wenn der Anwender die Maschine mit Geschirr befüllt hat, genügt meist ein Tastendruck und der Waschgang beginnt. Ein Zuruf bietet hier also keinen Komfortgewinn.

In der Küche hört das Ganze aber nicht auf.

Der mit dem Badezimmer spricht 

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Raver 22. Jan 2018

Hypothetisch gesprochen: Ich bin durchauss in der Lage eine Lasagne oder Pizza aus dem...

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Trollversteher 16. Jan 2018

Mit den kommenden KI-Koprozessoren (wie in den aktuellen iPhones oder dem Huawei Mate...

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Dwalinn 16. Jan 2018

Klar gibt es immer Möglichkeiten... aber ich will auch nicht das das Licht mitten in der...

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Trollversteher 16. Jan 2018

Weil man, selbst wenn man den Anbietern und Herstellern nur gute und reine Absichten...

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Peter Brülls 15. Jan 2018

Seltsamer usecase. Micromanagement für drei Stunden, die auch nur gelegentlich...

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