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Digitale Assistenten mit Display kämpfen mit Beschränkungen

Einige Hersteller haben die Elektronikmesse genutzt, um weitere Alexa- und Google-Assistant-Lautsprecher vorzustellen. Anders als auf der Ifa fehlten aber wichtige Produktvorstellungen großer Hersteller aus der Hi-Fi-Branche, die dem Markt neue Impulse bringen. Überraschend ist hingegen Googles Entscheidung, keinen eigenen Echo-Show-Konkurrenten zu zeigen. Stattdessen hat das Unternehmen mit Partnern smarte Lautsprecher mit eingebautem Display vorgestellt. Beim Funktionsumfang sind die Google-Assistant-Geräte aber ähnlich eingeschränkt wie das Alexa-Vorbild. Beide Hersteller konzentrieren sich darauf, vor allem die eigenen Dienste zu verwenden.

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Allen Displaygeräten fehlt der eigentlich dringend benötigte Browser. Das schränkt die Einsatzmöglichkeiten unnötig ein. Für den deutschen Markt ist noch gar nicht absehbar, ob die Google-Assistant-Lautsprecher mit Display noch in diesem Jahr kommen. Selbst US-Kunden müssen noch mindestens bis zum Sommer 2018 warten. Bis dahin könnten schon viele ganz andere Alexa-Konkurrenzgeräet erscheinen und den Markt schon wieder schneller verändern, als Google reagieren kann.

Alle neu vorgestellten Lautsprecher-Display-Geräte sehen Amazons Echo Show ungewöhnlich ähnlich. Nur das Lautsprechergitter ist an eine andere Stelle gewandert. Aber alle Geräte haben eine nicht schwenkbare Kamera, und das kann bei Videotelefonaten durchaus störend sein. Zumindest Lenovos Geräte können bei Bedarf auch im Hochformat verwendet werden, hier sind wir gespannt, wie viel das im Alltag tatsächlich bringt.

Derzeit gehen die Impulse bei neuen Gerätegattungen mit digitalen Assistenten eher von Amazon als von Google aus. Amazon bietet einen Echo-Lautsprecher mit eingebautem Smart-Home-Hub. Google hat dem nichts entgegenzusetzen. Und Anfang des Jahres kommt der Echo Spot nach Deutschland, die kleine Variante des Echo Show. Auch hier gibt es weder von Google noch von den Partnern ein Pendant dazu.

Apple und Microsoft sind abgeschlagen

Die CES zeigt deutlich, dass smarte Lautsprecher im weitesten Sinne und vor allem digitale Assistenten auch in diesem Jahr ein dominierendes Thema bleiben werden. Dabei spitzt sich der Zweikampf zwischen Amazon und Google weiter zu. Microsoft vermittelt den Eindruck, dass sie mit Cortana aufgegeben haben. Neue Cortana-Geräte wurden auf der CES nicht angekündigt. Dafür haben erste Gerätehersteller Windows-10-Computer in Aussicht gestellt, auf denen Alexa läuft und Amazons System parallel zu Cortana verwendet werden kann. Das alles passiert unabhängig von der geplanten Verzahnung zwischen Alexa und Cortana, die aber erstmal nicht pünktlich fertig geworden ist.

In diesem Jahr soll der Siri-Lautsprecher Homepod von Apple erscheinen - zumindest in den USA und in Großbritannien. Wann der Lautsprecher nach Deutschland kommt, ist weiterhin nicht bekannt. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass Apple den Funktionsumfang und die Fähigkeiten von Siri bis dahin grundlegend erweitern wird; das Unternehmen würde damit abgeschlagen hinter Amazon und Google zurückbleiben.

Unterdessen wetteifern Amazon und Google weiter darum, ihren digitalen Assistenten immer neue Eigenschaften beizubringen und sie auf möglichst viele Geräte zu bringen, um sich die Vorherrschaft in diesem Segment zu sichern. Nutzer sollten sich von dem Hype nicht zu sehr mitreißen lassen. Sie sollten selbst überlegen, für welche Zwecke eine Sprachsteuerung wirklich nützlich ist, bevor sie Geld dafür ausgeben. Überall braucht man sie nun wirklich nicht - sorry, Alexa und Google Assistant!

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Raver 22. Jan 2018

Hypothetisch gesprochen: Ich bin durchauss in der Lage eine Lasagne oder Pizza aus dem...

Trollversteher 16. Jan 2018

Mit den kommenden KI-Koprozessoren (wie in den aktuellen iPhones oder dem Huawei Mate...

Dwalinn 16. Jan 2018

Klar gibt es immer Möglichkeiten... aber ich will auch nicht das das Licht mitten in der...

Trollversteher 16. Jan 2018

Weil man, selbst wenn man den Anbietern und Herstellern nur gute und reine Absichten...

Peter Brülls 15. Jan 2018

Seltsamer usecase. Micromanagement für drei Stunden, die auch nur gelegentlich...


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